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Jahreshauptversammlung beim SC Rhein Ahr Sinzig

Vereinsschiff ist aus ärgster Seenot gerettet

Neue Vorstandsmitglieder und Beisitzer gefunden

Vereinsschiff ist aus ärgster
Seenot gerettet

Die neue Besatzung auf der Brücke des SC Sinzig (v.l.): Kassierer Bruno Decker, Vize Fabian Fabritius, Vorsitzende Silvia Mühl und Jugendleiter Dirk Kassube. Foto: -BL-

04.12.2019 - 09:30

Sinzig. Das schlingernde Vereinsschiff des einstigen Renommierklubs der Fußballer des SC Rhein Ahr Sinzig ist aus ärgster Seenot gerettet. Bei der jüngsten Jahreshauptversammlung im Haus der offenen Tür (HoT) fanden sich nach langen und intensiven Diskussionen neue Vorstandsmitglieder und auch neue Beisitzer. Damit ist beim Klub aber längst noch nicht Friede, Freude, Eierkuchen angesagt.

In Bedrängnis gekommen waren Verein und Vorstand durch den Rücktritt des Kassierers Gerold Schreyer (gesundheitliche Gründe) und des bisherigen Jugendleiters René Beyreuther (berufliche Gründe). Immerhin, mit Bruno Decker als neuem Kassierer, Dirk Kassube als neuem Jugendleiter und, etwas überraschend, Fabian Fabritius als neuem stellvertretendem Vorsitzenden, konnten wichtige Posten neu besetzt werden. Zudem wurden mit Emin Er, Pascal Horey, Niklas Saess und dem Vereinsurgestein Antonio Almeida auch gleich vier neue Beisitzer gewählt. Damit ist die Krise, und auch das drohende Vereins-Aus, zunächst einmal abgewendet.

Doch trotz der positiven Ergebnisse zeigte die Jahreshauptversammlung auch auf, dass im Verein noch einiges im Argen liegt. Zum eigentlichen Zeitpunkt der Versammlung waren nur zehn Mitglieder anwesend. Am Ende waren es dann 15 stimmberechtigte Mitglieder. Aber der einstige Vorzeigeverein im Kreis Ahrweiler, und auch im ganzen Fußballverband Rheinland, hat immer noch 334 Mitglieder.

Das Interesse der Vereinsmitglieder selbst am Verein ist gering. Zu wenig engagierte Mitstreiter, zu wenig Geld, Probleme bei den Fahrten der Jugendmannschaften, eine starke Fluktuation bei deren Trainern und auch gewisse Probleme mit der Selbstwahrnehmung sind so massive strukturelle Probleme im Verein. Die Vorsitzende Silvia Mühl begrüßte diejenigen, die dann doch noch gekommen waren mit einer gewissen Selbstironie. „Ich bin ja nicht so oft auf dem Fußballplatz - mein Name ist Silvia Mühl, und ich bin Eure Vereinsvorsitzende“, hieß es da kurz und knapp.

Immerhin es gab noch einen weiteren Lichtblick, der scheidende Kassierer Gerold Schreyer hatte sein Versprechen wahr gemacht und die roten Zahlen in der Vereinsbilanz getilgt.

Dennoch geht der Blick im Verein viel zu oft nostalgisch verklärt zurück in die sechziger Jahre, als der SC Rainer Sinzig fußballerisch eine ganz große Nummer war. Oder aber zurück in die jüngeren Jahrzehnte, als der Verein durch hausgemachte Probleme in arge Bedrängnis gebracht wurde. Der scheidende Jugendleiter René Beyreuther brachte dies mit drastischen Worten auf den Punkt: „Was beim SG Rein-Ahr Sinzig geschieht, interessiert in der Stadt doch keinen Menschen“, wobei die tatsächliche Wortwahl Beyreuthers deutlich mehr mit Kraftausdrücken gespickt war.

Aber in der Anmerkung am Rande liegt sehr viel Wahrheit. Denn die einst enge Bindung der Fußballer an die Bürger der Stadt und, vor allen Dingen, an deren Geschäftswelt ist längst wirklich nur noch nostalgische Vergangenheit. An dieser Selbstwahrnehmung wird man beim einstigen Renommierclub intensiv zu arbeiten haben. Und auch viele andere Strukturprobleme sind, trotz der erfolgreichen Neuwahlen, längst noch nicht vom Tisch. Denn ein neuer Schriftführer oder eine neue Schriftführerin wurde am Freitag im HoT noch nicht gefunden, und auch die mit viel Vorschusslorbeeren gestartete Jugendspielgemeinschaft mit Lokalkonkurrent Inter Sinzig ist längst aufgekündigt und Geschichte. „Weniger reden, mehr schaffen“, dies sollte wohl eher der Leitspruch für die erfolgreiche Zukunft des Vereins sein.

Immerhin, der Verein befindet sich zumindest vorläufig in relativ sicherem Fahrwasser. Aber in der Versammlung wurde auch deutlich, dass man schon ein wenig Bammel vor der nächsten Jahreshauptversammlung im März oder April des Jahres 2020 hat. Denn dann stehen noch einmal komplette Neuwahlen für den Vorstand an - und damit eine ganze Menge Klärungsbedarf. BL

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Nitrat im Grundwasser

juergen mueller:
Pressemitteilung 22.01.2020 - Bereits im November 2019 wurden in einer einzigen Probe von Blütenpollen eines "Ingelheimer Bienenvolkes" sage u.schreibe "34 verschiedene Pestizide" festgestellt.Zuständige Ministerien wurden informiert u.um Stellungnahme/Handlung gebeten = 0.Landwirtschaftsminister WISSING/FDP habe seinen Einsatz für "weitere" Zulassungen von Pestiziden angekündigt.Umweltministerin HÖFKEN/GRÜNE "schweigt" - Mainzer Staatskanzlei/Ministerpräsidentin DREYER = KEINE Stellungnahme. KLÖCKNER plädiert für eine intensivere, chemiegestützte Landwirtschaft !!! Das Lügengebilde POLITIK stabilisiert sich weiter, ausgerichtet auf das Profitinteresse der Agrarindustrie,von dem wiederum die Politik profitiert, in dem sie offen zu ihrer Abhängigkeit steht.Und diese beschwert sich dann noch über mangelnden Respekt aus der Bevölkerung gegenüber jenen "Die Verantwortung übernehmen". Meine Frau fragte mich eben:"Wie war dein Tag"? Antwort:"Kotztüten sind alle"!
juergen mueller:
Frau Demut unterscheidet sich in nichts von anderen Politikern.Lügen,Täuschen,Tarnen.In den letzten 30 Jahren ist trotz der negativen Kenntnislage NICHTS passiert.Trotz freiwilliger Maßnahmen liegen die Nitratkonzentrationen nach wie vor weit über dem zulässigen Grenzwert.Unstrittig ist,dass die Nitrateinträge aus diffusen Quellen stammen = häufigste Ursache:"Landwirtschaftliche Flächennutzung" = Mineraldünger/Gülle aus Mastställen/Biogasanlagen.Ein ganzheitliches Verursacherprinzip betrachten?Sie reden Müll Frau Demut.Frau Klöckner ebenso mit ihrer Spezialisierung u.Intensivierung der Landwirtschaft.damit ist zu befürchten,dass die Akzeptanz von freiwilligen Maßnahmen sich rückläufig entwickelt (Frau Demut sollte sich einmal in der Landwirtschaft umhören,Nachdenken bevor sie redet). .In einigen Regionen ist das natürliche Abbauvermögen bereits vollständig erschöpft.Die Umsetzung rechtlicher Vorgaben ist vom politischen Willen abhängig u.der führt seit Jahrzehnten einen Dauerschlaf.
Helmut Gelhardt:
Frau Demut wirft hier Nebelkerzen! Die EU-Forderungen sind richtig und müssen zum Schutz der Menschen erfüllt werden! Unterstützen Sie die Landwirte (konventionelle und biologische Landwirtschaft) lieber gegen die unsinnigen Freihandelsabkommen wie zuletzt JEFTA (EU mit Japan) und das Mercosur-Freihandelsabkommen (EU mit Brasilien, Argentinien, Uruguay, Paraguay, Venezuela). Diese Freihandelsabkommen schädigen in der EU und den sog. Partnerländern extrem die Umwelt (z.B. Abholzung von Regenwald für noch mehr Massentierhaltung) und beeinträchtigen extrem die finanzielle Wettbewerbsfähigkeit im real existierenden Neoliberalismus (marktextremistischer Kapitalismus) aller Landwirte, die NICHT der Agrarindustrie zuzurechnen sind. Diese Landwirte sind Spielball der Agrarindustrie hier wie dort!Wer die Freihandelsabkommen befürwortet, opfert die Landwirte außerhalb der Agrarindustrie gerade den ungezügelten Profitinteressen dieser Agrarindustrie und er/sie opfert die Umwelt dem Mammon! 'C'
Wally Karl:
"Zum Thema St. Elisabeth Krankenhaus „haben wir uns bisher – ebenso wie CDU und Grüne – mit Stellungnahmen, Beschuldigungen, Ausmachen von Verantwortlichen bewusst zurückgehalten“ Genau, man kennt sich, man hilft sich. Wozu fragt man sich, sollen Bürger verschiedene Parteien wählen, wenn doch alle einer Meinung sind. Wo bleibt die gesunde Opposition? Wird so die viel beschworene Demokratie praktiziert? Im Grunde ist es die Kapitulation vor dem Machbaren. Das haben sich die Mayener Bürger nicht verdient.
Karsten Kocher:
Frau oder Herr Wally Karl, wenn man sich den bisherigen politischen Aktionismus des rheinland-pfälzischen AfD-Landesvorsitzenden Michael Frisch, auch aus seiner Zeit vor der AfD, genauer ansieht, dann paßt die Einstufung christlich-radikal schon. Und wenn man sich die aktuellen Beiträge des Vereins DEMOS e.V. zu den Herren Schäfer und Salka von der AfD Westerwald anschaut, dann zeigt es deutlich, wie stark sich das extrem rechte Gedankengut im AfD-Kreisverband Westerwald schon festgesetzt hat.
Wally Karl:
Die unqualifizierte Einstufung von AfD - Politikern als rechtsradikal ist einigen Kommentatoren noch nicht genug. Als Steigerung wird jetzt neu der völlig abstruse Begriff christlich - radikal verwendet, was immer das auch heißen soll. Aus dem Geschichtsverständnis heraus könnte man höchstens die Kreuzritter als christlich - radikal bezeichnen.
Wally Karl:
Für den geneigten Leser entsteht der Eindruck, das Patrick Baum sich beruflich mit Hass und Hetze beschäftigt. Nicht anders ist seine ständige einseitige Kommentierung zu erklären und wenn es dann noch um die AfD geht läuft er zur Hochform auf. Hatten wir nicht in dieser Gesellschaft beschlössen uns von Hass und Hetze zu distanzieren um eines friedlichen Zusammenlebens willen?
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