Lokalsport | 04.09.2018

Offener und ehrlicher Dialog bei Mitglieder-Informationsveranstaltung der TuS Koblenz

„Vertrauen ist die Basis von allem“

Fragen zum aktuellen Stand der Insolvenz wurden erörtert

Koblenz. Offene und ehrliche Kommunikation – unter diesem Motto stand die Mitglieder-Informationsveranstaltung, zu der die TuS Koblenz am Montagabend geladen hatte. Knapp zwei Stunden lang standen Insolvenzverwalter Dr. Peter Theile, das fünfköpfige TuS-Präsidium und Trainer Anel Dzaka den Mitgliedern Rede und Antwort.

Wie ist der aktuelle Stand der Insolvenz? Welche Chancen bietet der Neuanfang? Wie sieht die sportliche Zielsetzung aus? Die Fragen an diesem Abend waren vielschichtig und breit gefächert. Vor allem waren sie aber auch ein Beleg dafür, dass die Mitglieder ihren Verein leben – trotz oder vielleicht auch gerade in der schwierigen Phase des Neustarts. „Es ist die Aufgabe aller, den Verein wieder zum Leben zu erwecken und die Zukunft der TuS Koblenz mitzugestalten“, betonte Dr. Peter Theile gleich zu Beginn der Veranstaltung im Wyndham-Garden Hotel in Lahnstein. Der Insolvenzverwalter erläuterte den Mitgliedern die weiteren Schritte des Insolvenzverfahrens. Ziel sei eine gemeinsame Einigung mit allen Gläubigern im Rahmen eines Insolvenzplans. „Darauf arbeiten wir hin“, so Dr. Theile.

TuS-Präsident Arnd Gelhard warb bei Fans und Mitgliedern um Geduld. „Wir müssen uns festigen und finden“, führte Gelhard aus. Sein Dank galt den Sponsoren, die den Verein trotz Abstiegs und Insolvenzantrags die Treue gehalten haben. Ziel müsse es sein, in Zukunft verstärkt auf die eigene Jugend zu setzen.

Jahr der Konsolidierung

„Wir müssen es schaffen, dass wir pro Jahr zwei bis drei Spieler aus der U19 in die erste Mannschaft integrieren“, erklärte Gelhard. Präsidiumskollege Remo Rashica sprach von einem „Jahr der Konsolidierung“ für die TuS Koblenz. Seriöses Wirtschaften und eine offene Kommunikation seien unabdingbar, um verloren gegangenes Vertrauen zurückzugewinnen und neue Sponsoren zu generieren. „Nur so werden wir eine Zukunft haben“, stellte Rashica fest, der sich fest davon überzeugt zeigte, dass „wir die Qualität besitzen, um am Ende der Saison im Tabellenmittelfeld zu landen“. Fragen zur sportlichen Situation beantwortete Anel Dzaka. Der TuSTrainer erinnerte daran, dass „hinter uns ein großer Umbruch liegt. Wir sind dabei, die Mannschaft weiterzuentwickeln. Aber das braucht seine Zeit. Dennoch sehe ich uns auf einem guten Weg. Wir müssen von Spiel zu Spiel schauen und weiter hart arbeiten.“ Die anwesenden Mitglieder nutzten die Fragerunde auch für Anregungen und Verbesserungsvorschläge. Beim TuS-Präsidium stießen sie dabei auf offene Ohren. „Wir sind gewillt, die Fans mit ins Boot zu nehmen. Jeder, der sich einbringen will, ist herzlich willkommen. Wir sind für jede Hilfe dankbar“, betonte Rashica, der sich zum Abschluss der Veranstaltung mit offenen Worten an die Mitglieder wandte: „Natürlich wurden in der Vergangenheit auch Fehler gemacht. Wichtig ist, dass wir in Zukunft transparent arbeiten und noch enger zusammenrücken. Vertrauen ist die Basis von allem.“

Pressemitteilung der

TuS Koblenz

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Kommentare
05.09.201800:25 Uhr
Juergen muelker

Die TUS ist eine Totgeburt,gehört der Vergangenheit an,von der Stadt und ihren Vertretern im Stich gelassen,die schon das Abendsportfest beerdigt haben und anderes ebenso - Was sollte man noch erwarten von einem Stadtrat,der immer nur nach rein Gutdünken entschieden hat,ohne Bürgerbegehren zu berücksichtigen.Wenn ich lese oder höre - Vertrauen ist die Basis - dann gereicht das nur zu einem müden Lächeln. Da sitzen Leute in Gremien Namen erspar ich mir die für ìhre Tätigkeit ausgezeichnet werden - WOFÜR - wenn eine Koblenzer Institution den Bach runter geht.
Ich bin Koblenzer und bleibe es auch, aber was mit unserer Stadt geschieht ist denjenigen anzulasten, die dies zu verantworten haben. Und das hat nichts nur mit Wirtschaftsförderung zu tun,sondern einzig und alleine mit der Tatsache,dass hier Werte dem Profit geopfert werden,deren Nachhaltigkeit nicht mehr kompensierbar ist. Hier werden Ressoursen für Geld geopfert,die nicht mehr rekultivierbar sind.

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