Lokalsport | 18.09.2023

Fußball-Bezirksliga Ost

VfB Linz fährt seinen zweiten Saisonsieg ein

Der Linzer Leonor Tolaj verwandelte zwei Elfmeter erfolgreich. Foto: Max Jäger

Linz.Mit dem 3:0 (1:0)-Erfolg bei der SG Weitefeld-Langenbach/Friedewald hat der VfB Linz seinen zweiten Saisonsieg in der Fußball-Bezirksliga Ost eingefahren und sich auf den neunten Tabellenplatz geschoben. Die Linzer begannen in einer größtenteils mäßigen Partie beherzt und dynamisch, drängten die Platzherren in die Defensive und hätten schon früh durch Fabio Schopp (4.) in Führung gehen können, dessen Schuss aber knapp das Ziel verfehlte. Kurz darauf hatte Schopp (11.) Pech, dass sein Lupfer über SG-Keeper Deniz Sakalakoglu auf der Latte landete. In der 26. fiel der längst fällige Führungstreffer der Gäste, als Schiedsrichter Boris Stoeber (Lahnstein) nach einem Foul von Tristan Krah an Schopp auf Strafstoß entschied und Leonor Tolaj zum 0:1 einlochte. „Linz war in der ersten Halbzeit spielerisch überlegen und lag verdient in Führung“, sagte SG-Trainer Heiko Schnabel und ergänzte: „Nach der Halbzeit haben wir uns enorm gesteigert. Letztendlich haben wir uns selbst durch zwei verschossene Strafstöße auf die Verliererstraße gebracht.“

In der Tat gestalteten die Gastgeber in Durchgang zwei die Begegnung offener, gegen eine VfB-Elf, die aber weiterhin das Heft in der Hand hatte. Ab Mitte der zweiten Halbzeit wurden die 120 Zuschauer für ihr Kommen belohnt. Es war nichts für schwache Nerven. Zuerst erhöhte der Linzer Michael Krupp (62.) mit einem sehenswerten 20-Meter-Freistoß in den rechten oberen Winkel auf 2:0. Den möglichen Anschlusstreffer vergab der einheimische Akteur Niklas Mockenhaupt (68.), der den nach einem Foul von Yannik Dillmann an Krah verhängte Strafstoß neben den gegnerischen Kasten setzte. Drei Minuten später entschied Stoeber erneut auf Strafstoß, der ein Handspiel des Linzer Linus Tücke im eigenen Strafraum ahndete. Mit dem anschließenden Handelfmeter scheiterte David Floris am reaktionsschnellen VfB-Schlussmann Jan Lück. Aber das Elfmeterschießen hatte noch kein Ende gefunden. Als der Weitefelder Nils Warning einen Schuss von Schopp mit einem angewinkelten Arm abwehrte, zeigte der Unparteiische erneut auf den Punkt. Routinier Tolaj trat erneut an und verwandelte den Handelfmeter zum 0:3-Endstand. „Vor der Pause hätte deutlich mehr herauskommen müssen, aber wir machen aus unseren vielen Chancen die Tore nicht“, ärgerte sich VfB-Coach Thomas Schuster und ergänzte: „In der zweiten Hälfte besaßen wir weniger die Spielkontrolle. Die Vorentscheidung für den verdienten Sieg war zweifellos der sensationelle Freistoßtreffer von Michael Krupp.“ Bei den Gastgebern ging Trainer Schnabel der Realität nicht aus dem Weg: „Wir haben uns heute etwas mehr versprochen und wollten uns aus dem Tabellenkeller absetzen. Allerdings sind wir mit dem VfB Linz auf eine echte Spitzenmannschaft getroffen, deren Sieg verdient war. Wenn man drei Standardtore kassiert und selbst zwei Elfmeter nicht nutzt, darf man nicht mehr erwarten.“

SG Weitefeld-Langenbach/Friedewald: Sakalakoglu, Schulz, Cichowlas, Floris, Mockenhaupt, Hatoum (82. Düsenberg), Seibel, Rosenkranz, Schneider (56. Groß), Mudersbach (46. Warning), Krah.

VfB Linz: Lück, Dillmann (80. Vucic), Becker (77. Nürnberg), Tolaj, M. Siljkovic, Manuel Rott (65. A. Siljkovic), Krupp (84. Wamsbach), Tücke (88. Schönhals), Moritz Rott, Schlebach, Schopp.

Schiedsrichter: Boris Stoeber (Lahnstein).

Zuschauer: 110.

Torfolge: 0:1 Leonor Tolaj (26., Foulelfmeter), 0:2 Michael Krupp (62.), 0:3 Tolaj (73., Handelfmeter).

Besondere Vorkommnisse: Der Weitefelder Niklas Mockenhaupt (68.) setzt einen Foulelfmeter neben das Tor. Sein Mannschaftskollege David Floris scheitert in der 71. Minute mit einem Handelfmeter an VfB-Keeper Jan Lück.

Vorschau: Am kommenden Sonntag um 15 Uhr erwartet der VfB Linz den Tabellenelften TuS Asbach. Der ambitionierte Aufsteiger aus dem Westerwald hat bisher lediglich sieben Punkte eingefahren und kam zuletzt zuhause gegen den Abstiegskandidaten SG Ahrbach über ein 2:2-Unentschieden nicht hinaus. Die Schuster-Elf sollte nach dem Erfolgserlebnis gegen Weitefeld ihrer Favoritenrolle endlich gerecht werden und drei wichtige Punkte einfahren. LS

Der Linzer Leonor Tolaj verwandelte zwei Elfmeter erfolgreich. Foto: Max Jäger

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