Lokalsport | 14.12.2023

Fußball-Bezirksliga Ost

VfB Linz geht als Tabellenführer in die Winterpause

Die Kaiserberger wollen in die Rheinlandliga aufsteigen

VfB-Spielführer Yannick Dillmann geht gut gelaunt in die wohlverdiente Winterpause. Foto: Max Jäger

Linz. Für den VfB Linz ist die Welt in der Fußball-Bezirksliga Ost derzeit in Ordnung. Durch den 3:1-Sieg im letzten Spiel des Jahres gegen die SG Laudert-Oberdreis/Berod verabschiedet sich der VfB Linz nach zehn Siegen, vier Unentschieden und drei Niederlagen und damit mehr als beachtlichen 34 Punkten als Tabellenführer in die Winterpause. Mit dem Platz an der Sonne wird man sich im neuen Jahr als Gejagter beweisen müssen. Bis zum Aufstieg in die Fußball-Rheinlandliga ist es noch ein weiter Weg, doch die Richtung stimmt. Auch das kleine Polster von drei Punkten auf den Tabellenzweiten TuS Burgschwalbach sowie der geringe Punktabstand zu dem engen Verfolgerfeld angeführt von der SG Westerburg macht die Kaiserberger nicht nervös. Trainer Thomas Schuster leistet gute Arbeit. Er hat die junge Mannschaft erheblich verbessert und dem Team das nötige Selbstvertrauen vermittelt. Beachtenswert die offensive Spielweise.

Mit 46 erzielten Treffern verfügt die Schuster-Truppe über den torhungrigsten Angriff der Liga. In der Winterpause werden mit Stürmer Pedja Vucic und Mittelfeldspieler Leo Tolaj zwei zuverlässige Kräfte den Kaiserberg verlassen. Schuster bedauert den Verlust der beiden menschlich wie auch sportlich angesehenen Fußballer, kann aber trotzdem zuversichtlich nach vorne schauen.

Der Kader besitzt nicht nur in der Breite über viel Qualität, sondern auch die Rückkehr der langzeitverletzten Stammkräfte Niklas Klein, Michael Fiebiger, Yannik Böcking und Finn Schlebach werden der Mannschaft noch mehr Stärke verleihen. Erwähnenswert war in der Hinrunde auch der Einstand von Youngster Florian Mamuti, der vom FV Rheinbrohl auf den Kaiserberg wechselte und mit neun Treffern der erfolgreichste Torschütze der Elf ist. In der Vorbereitung will Schuster vor allem an einer stabileren Defensive arbeiten. „Eine Spitzenmannschaft darf nicht 22 Gegentore kassieren“, bemängelt der Linzer Übungsleiter, betont aber im gleichen Atemzug: „Grundsätzlich bin ich mit der Hinrunde zufrieden. Wir hatten zu Beginn einige unnötige Punktverluste, dennoch haben wir die Hinserie als Tabellenführer abgeschlossen. Die Entwicklung meiner Mannschaft zeigt definitiv in die richtige Richtung und wir müssen in der Rückrunde daran anknüpfen.“ Mit Blick auf die letzte Spielzeit, wo die VfB-Elf im Kampf um die Tabellenspitze auf den letzten Metern strauchelte, dürfen sich Schuster-Schützlinge gegenüber der starken Konkurrenz keine Leistungsschwankungen erlauben. Die Mannschaft hat erheblich an Erfahrung gewonnen und kann dies entscheidend im Meisterschaftsrennen in die Waagschale werfen. Titelgewinn und Aufstieg in die Rheinlandliga wäre eine schöne Belohnung für die vielseitige und gute Arbeit des Vereins aus der „Bunten Stadt am Rhein“.

Nach der Winterpause wartet auf den VfB Linz sofort ein dicker Brocken. Die Kaiserberger sind am Sonntag, 3. März 2024 um 15 Uhr beim Tabellensiebten SG Hundsangen/Steinefrenz-Weroth zu Gast. Als einer der Meisterschaftsfavoriten haben die Westerwälder in der Hinrunde mächtig enttäuscht, setzten sich aber auf dem Kaiserberg mit einem 2:1-Sieg durch, der einzigen Saisonheimniederlage der Linzer.

LS

VfB-Spielführer Yannick Dillmann geht gut gelaunt in die wohlverdiente Winterpause. Foto: Max Jäger

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