Lokalsport | 25.09.2023

VfB Linz – TuS Asbach 1:1 (1:0)

VfB Linz ist derzeit nur Mittelmaß

VfB-Spielführer Dillmann trieb das Spiel seiner Mannschaft energisch nach vorne. Foto: Max Jäger

Linz. Wer annahm, dass der in der Fußball-Bezirksliga Ost schwach gestartete VfB Linz nach dem 3:0-Sieg in Weitefeld wieder in die Erfolgsspur gefunden hat, der wurde nach dem 1:1 (1:0)-Unentschieden gegen den Lokalrivalen TuS Asbach bitter enttäuscht. In der ersten Halbzeit zeigten die Platzherren gute Ansätze und gingen früh in Front. Nach einem elfmeterreifen Foul des Asbacher Manuel Buda am VfB-Angreifer Meris Siljkovic entschied Schiedsrichter Jan Schmidt (Koblenz) auf Strafstoß, den Routinier Leonor Tolaj (5.) sicher zum 1:0 verwandelte. Zuvor hatte Ricardo Pecoraro (2.) die mögliche Führung des Aufsteigers verpasst, als er nach einem Missverständnis in der VfB-Abwehr in Ballbesitz kam, aber das leere Tor nicht traf. Der 1:0-Führungstreffer verlieh dem Spiel der Schuster-Truppe aber kein Selbstvertrauen. Kaum durchdachte Spielzüge und wenige flüssige Kombinationen brachten die gut verteidigende Gästedefensive nur selten in Verlegenheit. Den möglichen zweiten Treffer hatte Manuel Rott gleich drei Mal auf dem Fuß. In der achten Minute setzte er einen Drehschuss über den TuS-Kasten, in der Schlussphase der ersten Halbzeit scheiterte er mit einem Lupfer (42.) am Gästetorwart Benedikt Buda und zwei Minuten später traf er mit einem Distanzschuss nur das Außennetz. Außerdem blockte Dirk Christiansen (33.) einen Schuss von Tolaj auf Torlinie ab. Die mit einer klugen Kontertaktik operierende Floris-Elf besaßen auch zwei gute Chancen. So scheiterte der schnelle Jan Kowalski (33.) in einer Eins-gegen-Eins-Situation am Linzer Keeper Jan Lück. Zehn Minuten später verfehlte er in aussichtsreicher Position den VfB-Kasten nur knapp.

Nach der Pause wollten die Gäste spürbar mehr und wurden dafür belohnt, als Fabian Eckloff (67.) nach einer Ecke von Lukas Ditscheid zur Stelle war und per Kopfball den vielumjubelten 1:1-Ausgleich markierte. Die Platzherren hatten keine Antwort parat, die weiterhin ideenlos und ohne Durchschlagskraft gegen eine stabile TuS-Abwehrreihe anrannten und auch keine nennenswerte Einschussmöglichkeiten besaßen. Ein wenig Hoffnung kam auf, als die Schuster-Elf in den Schlussminuten plötzlich aufwachte und auf den Siegtreffer drängte. Freistöße von Siljkovic und Michael Krupp blieben erfolglos und in der 90. Minute scheiterte Predrag Vucic an dem glänzenden reagierenden Asbacher Torwart Buda, der dem Aufsteiger einen wertvollen Punkt sicherte. „Ein gerechtes Unentschieden. Das war einfach zu wenig“, erläuterte VfB-Coach Thomas Schuster nach dem Schlusspfiff, dessen Asbacher Trainerkollege Simone Floris sich bescheiden zeigte: „Wir sollten die Kirche im Dorf lassen. Linz war uns spielerisch überlegen und hatte insgesamt die besseren Chancen. Das Unentschieden ist für uns wie ein gefühlter Sieg.“

Fazit: Der VfB Linz bleibt tabellarisch exakt da, wo er aufgrund der durchwachsenen Leistungen hingehört: im Mittelmaß.

VfB Linz: Lück, Dillmann, Becker, Tolaj (79. Vucic), M. Siljkovic, Manuel Rott (69. Mamuti), Krupp, Tücke (80. Anheier), Moritz Rott, Schlebach, Schopp.

TuS Asbach: B. Buda, Christiansen, M. Buda (60. Amelong), Eckloff, Pecoraro (71. Lorenz), Kowalski (80. Keune), Funke, Buballa, Germscheid, Hermann, Ditscheid.

Schiedsrichter: Jan Schmidt (Koblenz).

Zuschauer: 250.

Torfolge: 1:0 Leonor Tolaj (5., Foulelfmeter), 1:1 Fabian Eckloff (67.).

Vorschau: Nach der vorgezogenen Partie bei der SG Ellingen trifft der VfB Linz am kommenden Sonntag, 8. Oktober um 15 Uhr zuhause auf die abstiegsgefährdete SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod, die zuletzt durch einen 2:0-Sieg gegen die SG Ellingen überraschte und die Abstiegsränge verließ.

LS

VfB-Spielführer Dillmann trieb das Spiel seiner Mannschaft energisch nach vorne. Foto: Max Jäger

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