Lokalsport | 26.08.2014

VfL Rheinbach - Fußball-Bezirksliga

VfL zeigt zwei Gesichter

VfL-Rheinbach- FSV Neunkirchen-Seelscheid 0:1 (0:0) - Eigentor kostet Punkte

Die Zuschauer sahen im zweiten Durchgang einen stark verbesserten VfL, der es nicht schaffte, sich für sein Engagement zu belohnen. privat

Rheinbach. Nach dem durchwachsenen Start in Oberdrees hatte sich der VfL vorgenommen, diesmal sofort das Spiel in die Hand zu nehmen und den Gegner FSV Neunkirchen-Seelscheid, der mit der Referenz eines 4:0-Sieges gegen Oberkassel nach Rheinbach kam, von Anfang an unter Druck zu setzen. Das Spiel entwickelte sich aber anders als geplant. Gegen einen tief stehenden Gegner, der wenig Raum in der Offensive ließ, tat sich der VfL in der ersten Halbzeit äußerst schwer. Hinderlich war dazu noch der schlechte Zustand des Platzes, sodass ein flüssiges Kombinationsspiel nicht zustande kam. Um den gegnerischen Abwehrriegel zu knacken, versuchte der VfL es oft mit langen Bällen, es gelang aber nicht, in die Schnittstellen der Abwehr zu kommen und dann auch richtige Gefahr vor dem gegnerischen Tor heraufzubeschwören. So plätscherte das Spiel bis zur Halbzeit vor sich hin, keine der beiden Mannschaften hatte eine richtige Torchance zu verzeichnen.

In den zweiten 45 Minuten sahen die Zuschauer dann allerdings ein ganz anderes Spiel. Anscheinend hatte Trainer Mehl in der Halbzeitpause die richtigen Worte gefunden. Der VfL war nun in den Zweikämpfen aggressiver und hatte dadurch deutlich mehr Spielanteile, teilweise sogar eine drückende Feldüberlegenheit. Einziges Manko: die altbekannte Abschlussschwäche.

Ob Michel Hense (55.), Michael Henseler (72.) oder André Eckweiler (74.), allen fehlte das Zielwasser oder das nötige Glück. So kam es, wie es kommen musste: Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld fälschte Maxwell Nascimento den Ball unglücklich ins eigene Netz ab (76.).

Obwohl der VfL daraufhin den Druck nochmals verstärkte und die Mannschaft offensiver umstellte, blieben die Bemühungen ohne Erfolg, sodass die Punkte auf die rechte Rheinseite mitgenommen wurden.

Fazit: Trotz nicht zu leugnender Bemühungen hat die Mannschaft noch viel Luft nach oben. „Unser Spiel war in der ersten Hälfte zu zurückhaltend“, meinte VfL-Coach Alexander Mehl, „nach der Pause war ich dann mit meiner Elf weitgehend zufrieden.“

Es spielten: Primke, C. Schroden, Henseler, Schulten, M. Klemp, Wessel (84. P. Klemp), F. Schroden, Zimnol, Hense (62. Schreiner), Halfmann (46. Nascimento), Eckweiler.

Vorschau

Das nächste Spiel am Sonntag, 31. August führt den VfL zum Wahlscheider SV. Auch hier ist wieder ein enges Match zu erwarten, trotzdem sollten alle Bemühungen auf das Einfahren der ersten drei Punkte ausgerichtet sein. Auch die zweite Mannschaft des VfL steigt am 31. August in das Meisterschaftsrennen der Kreisliga D ein. Gegner in Oberdrees ist die dritte Mannschaft von Tura Oberdrees.

Die Zuschauer sahen im zweiten Durchgang einen stark verbesserten VfL, der es nicht schaffte, sich für sein Engagement zu belohnen. Foto: privat

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