Beim 24-Stunden-Rennen brachten hochsommerliche Temperaturen die Fahrzeuge und die Piloten an ihre Grenzen
Von den 155 gestarteten Wagen erreichten nur 102 das Ziel
Für die Teams aus dem Umfeld des Nürburgrings lagen Freud und Leid dicht beieinander
Nürburg. Das 24-Stunden-Rennen durch die „Grüne Hölle“ war wieder ein ausgemachtes Sprintrennen mit heißen Positionskämpfen, was die Fahrzeuge und die Fahrer bei hochsommerlichen Temperaturen an ihre Grenzen brachte . Von den 155 gestarteten Rennwagen erreichten am Ende 102 das Ziel.
Und so lagen auch bei den Teams aus dem Umfeld des Nürburgrings Freud und Leid dicht beieinander. Während es für Frikadelli Racing ein Wochenende zum Vergessen war, nachdem das Team zwei Stunden vor Rennende auch noch das Aus des zweiten Porsches hinnehmen musste, konnte Black Falcon gleich fünf Podiumsplatzierungen in den Klassenwertungen bejubeln. Neben dem dritten Gesamtrang fuhren die Piloten der schwarzen Falken den Sieg sowie den zweiten Rang in der Klasse V6 ein, ebenso konnte in der SP10 noch ein weiterer Sieg verbucht werden. On top gelang den Fahrern in den Klassen SP9 und SP7 mit Position drei zudem noch der Sprung aufs Siegerpodium.
Ohne einen technischen Ausfall verlief das Rennen für das Team von Teichmann Racing aus Adenau. Von den vier eingesetzten KTM-Boliden erreichten drei das Ziel. Die Verantwortlichen bei Teichmann waren sich allerdings sicher, dass sie alle vier ins Ziel gebracht hätten, wenn sie nicht wegen sporadisch auftretenden zu hohen Lautstärkewerte das Fahrzeug aus dem Rennen hätten nehmen müssen. Zudem konnte sich die Mannschaft einen weiteren Klassensieg in ihrer 24-Stunden-Statistik notieren. Auch in die Historie eingehen wird das Team vom Rennteam Manheller Racing im MSC Adenau, das mit einem BMW 330i den ersten Sieg in der neuen Klasse V2T verbuchte.
Nürburgringlegende und Teamchef von Scheid-Motorsport, Johannes Scheid, bestreitet in diesem Jahr sein 50. Jahr im Motorsport. So startete das Team unter dem Motto „Projekt 50 Jahre, ein Team, zwei Herzen, 78 Fahrer“. Zu Beginn des Rennens sah es so aus, als könnten die aktuellen Fahrer mit einer bis dahin hervorragenden Platzierung dem Teamchef ein perfektes Jubiläum bereiten. Aber schon im ersten Renndrittel hatte einer der Piloten einen leichten Kontakt mit der Leitplanke, woraufhin das Auto nach einer Reparaturpause von rund einer Stunde auf Rang zwölf zurückfiel. Bis zum Zieleinlauf kämpfte sich das Team aber bis auf Position fünf zurück.
BURG
Den fünften Platz gab es für den Eifelblitz im Jubiläumsjahr von Scheid Motorsport.Fotos: BURG
