Walking Football setzt auch neue Akzente für die Sportinklusion
Adendorf. Am zweiten Adventssonntag konnte man auf dem Sportplatz in Wachtberg-Adendorf ein emsiges Geschehen miterleben. Eine Gruppe von zehn Spielern traf sich bei guten Wetterbedingungen zum Walking Football. Walking Football? Diese noch nicht sehr bekannte Sportart ist für die Spieler aus den Vereinen SV Remagen, Birresdorfer SC und Fritzdorf, die sich zur Walking FC Union zusammengefunden haben, nichts Neues mehr, spielen sie doch schon seit über drei Jahren gemeinsam diese Variante des Fußballspieles, bei der man sich gehend fortbewegt, es keinen festen Torwart gibt und der Ball nicht höher als Hüfthöhe gespielt werden darf. Die Feldgröße ist auf 42 x 21 m festgelegt und kann je nach Bedarf variiert werden.
Auf Sportplätzen bietet sich der 16-Meter-Raum eines normalen Fußballplatzes an, in dem dann quer gespielt wird und kleinere Tore an den kurzen Seiten platziert werden.
Sport-Inklusionslotsin Katja Froeschmann folgte der Einladung von Günter Fuchshofen, Vorsitzender des Walking FC Union, und durfte sich auch gleich sportlich ins Spielgeschehen einreihen. „Das Engagement von Herrn Fuchshofen und seinen Mitstreitern ist großartig und ich sehe in dieser Sportart auch eine Chance für die Sport-Inklusion. Das Spiel macht nicht nur viel Spaß, sondern man kommt auch richtig gut in Bewegung“, resümierte sie im Anschluss.
Vereine in der Region, die sich für Walking Football interessieren, dürfen sich gerne mit der Sport-Inklusionslotsin des Landessportbundes Rheinland-Pfalz in Verbindung setzen unter k.froeschmann@silo.lsbrlp.de oder Tel. 0162-848184.
Das Netzwerk soll nun stetig ausgebaut werden und auch Herr Fuchshofen und sein Team stehen gerne zur Verfügung, wenn es darum geht, ein Trainingsspiel zum Kennenlernen der Sportart, durchzuführen.
