Lokalsport | 29.10.2019

Edith Müller vom Lauftreff Urbar berichtet von ihrem ersten Halbmarathon

Was für ein Tag!

Urbar/Köln. Es ist Sonntagmorgen kurz nach 8 Uhr und Edith Müller vom Lauftreff Urbar steht inmitten von tausenden Läuferinnen und Läufer, die auf den Startschuss zum Halbmarathon warten.

Vor ihnen liegen 21,1 km durch die Kölner Innenstadt – das Motto: der Dom ist das Ziel! Das Wetter passt, die Stimmung ist super und Edith Müller drängt sich langsam die Frage auf: „Was mache ich hier eigentlich?“ Laufen oder Sport im Allgemeinen war nie wirklich ihr Ding. Mal ein bisschen Rad fahren, wandern, aber bloß nicht zu viel bewegen. Irgendwann, so vor sechs Jahren, hatte sie sich mal in den Kopf gesetzt einmal mit dem Mountainbike über die Alpen zu fahren, hat Infos gesammelt und Trainingspläne studiert. Natürlich stand laufen da mindestens einmal pro Woche auf dem Programm. So hat sie sich Schuhe gekauft und erst mal selbst probiert.

Nach 30 Schritten war die Luft und beim zweiten Versuch auch die Lust weg. Da kam ihr die Anzeige vom Lauftreff TV Urbar gerade recht – Laufkurs für Anfänger, 5 km in zehn Wochen. Und so hat sie sich angemeldet und mitgemacht.

Und siehe da, wenn man weiß, wie es geht, macht es sogar Spaß. Mit dem Mountainbike über die Alpen war sie bis heute nicht, sie hat es jedoch zwischendurch zu Fuß gemacht, aber beim Laufen ist sie nach einigen Höhen und Tiefen geblieben.

Jetzt wird es ernst!

Um 8:30 fällt der erste Startschuss und blockweise geht’s los. Edith Müller läuft mit den anderen „Rennschnecken“ im letzten Block. Bloß Ruhe bewahren und sich jetzt nicht mitreißen lassen. Aber es geht. Die ersten Kilometer laufen erstaunlich gut und Edith Müller stellt fest, dass sie recht flott unterwegs ist. Sie genießt jeden Kilometer und schon bald ist die Hälfte geschafft. Kilometer 18, ein kurzer Blick auf die Uhr: „Ja, das klappt, angestrebte Zielmarke unter drei Stunden schaffst Du.“ Und dann ist er da, der rote Teppich und der Zielbogen. In einer Zeit von 2:54:35 läuft Edith Müller geschafft, aber total happy und mit einem riesigen Grinsen ins Ziel.

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