Lokalsport | 20.02.2019

SGO „Bad Cats“ erkämpfen sich ein Unentschieden gegen die Pulheim „Hornets“

Wichtiger Punkt im Abstiegskampf!

SG Ollheim-Straßfeld gg. Pulheimer SC 22:22 (11:11)

Heimerzheim. Im dritten Spiel der Verbandsliga-Rückrunde empfing die Damenmannschaft vor kurzem den Tabellenfünften Pulheimer SC.

Nach der deutlichen 28:14-Auswärtsniederlage im Hinspiel, hatten sich die SGO Damen fest vorgenommen, das Rückspiel in eigener Halle deutlich erfolgreicher zu gestalten. Mit Blick auf die personelle Situation, konnte man auf Seiten der SGO Damen diesbezüglich auch optimistisch sein, denn neben der zuletzt rot gesperrten Kreisläuferin Katharina Schielke, war auch Patrizia Frisch, die zuletzt krankheitsbedingt ausgefallen war, zurück im Kader. Wie schon im letzten Heimspiel gegen den CVJM Oberwiehl, halfen außerdem erneut Kim Pappert und Ute Albers-Busch aus, sodass SGO-Trainer Dirk Kowalke zum ersten Mal in dieser Saison 13 Spielerinnen zur Verfügung standen.

Vielleicht auch deshalb erwischten die Gastgeberinnen einen guten Start ins Spiel und führten nach fünf Minuten mit 3:1. Auch beim Stand von 9:7 in der 20. Minute lag man weiterhin mit zwei Toren in Front. Doch dann folgten fünf starke Minuten der Gäste, die den Rückstand mit drei Toren in Folge drehen konnten und nach 25 Minuten erstmals in Führung lagen (9:10). Nach dem postwendenden Ausgleich von Jana Martens zum 10:10, erzielten beide Mannschaften in Durchgang eins noch jeweils ein Tor, sodass es mit einem 11:11-Unentschieden in die Halbzeitpause ging.

Spätestens jetzt war den SGO Damen klar, dass sie in diesem Spiel realistische Chancen auf Punkte hatten und wollten in der 2. Halbzeit an die Leistung aus der ersten Hälfte anknüpfen. Lediglich die Chancenverwertung musste besser werden.

Den besseren Start in die zweite Halbzeit erwischten dann aber die Gäste aus Pulheim, die sich bis zur 35. Minute erstmals auf drei Tore absetzen konnten (12:15). Nach einem gehaltenen Siebenmeter von SGO-Torhüterin Csilla Richter und der anschließenden Auszeit von SGO-Trainer Dirk Kowalke, ging ein Ruck durch die Mannschaft, der dazu führte, dass die SGO Damen den Rückstand bis zur 40. Minute wieder aufgeholt hatten. Besonders Katharina Schielke, die ihre sieben Siebenmeter allesamt verwandeln konnte, zeigte sich in diesem Spiel vom Punkt sehr treffsicher.

Fortan verlief die Begegnung bei ständig wechselnden Führungen bis zum 20:20 ausgeglichen. In der 54. Minute gelang dem PSC dann wieder der Führungstreffer zum 20:21, dem Miriam Frisch aber auf Vorarbeit von Kim Pappert, mit einem sehenswerten Tor per Kempa-Trick, postwendend den Ausgleichtreffer zum 21:21 folgen ließ. Fünf Minuten vor dem Ende gingen die Gäste dann erneut mit 21:22 in Führung und es folgten vier torlose Minuten auf beiden Seiten. Während die SGO Damen im Angriff mehrmals die Chance zum Ausgleich vergaben, verhinderte Torhüterin Csilla Richter mit tollen Paraden gleich zweimal die Entscheidung. Dadurch kamen die Gastgeberinnen 30 Sekunden vor dem Ende noch einmal in Ballbesitz und konnten in Person von Kim Pappert fünf Sekunden vor Abpfiff den Treffer zum viel umjubelten 22:22-Ausgleich erzielen. Im Anschluss reichte die Zeit für die „Hornets“ nicht mehr für einen letzten Angriff und so blieb es bei einem gerechten Unentschieden.

Dementsprechend erleichtert und zufrieden war SGO-Trainer Dirk Kowalke nach dem Spiel: ,,Ich muss meiner Mannschaft heute ein großes Kompliment aussprechen, denn sie hat über die kompletten 60 Minuten ein starke, kämpferische Mannschaftsleistung gezeigt und sich mit einem nicht eingeplanten Punktgewinn belohnt. Mit einer besseren Chancenverwertung wäre vielleicht sogar ein Sieg drin gewesen, aber im Abstiegskampf ist jeder einzelne Punkt enorm wichtig. Das heutige Erfolgserlebnis ist eine gute Grundlage für das enorm wichtige Auswärtsspiel beim Tabellenvorletzten ASV SR Aachen II am kommenden Sonntag“.

Tore und Aufstellung der SGO Damen: C. Richter (TW), J. Brock (TW), K. Schielke (7/7), K. Pappert (3), A. Schielke (3), P. Frisch (3), M. Frisch (2), A. Freischem (2), J. Martens (1), K. Breuer (1), A. Milden, C. Traub und U. Albers-Busch.

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