Lokalsport | 18.10.2022, 10:14 Uhr

SV Alemannia Adendorf

Wieder Lehrgeld bezahlt in Queckenberg

SV Rot-Weiß Queckenberg – SV Alemannia Adendorf 3:2 (0:2)

Queckenberg. Tief im Westen des Fußballkreises Bonn Rhein-Sieg, wo die Sonne verstaubt, musste die Alemannia auf dem Aschenplatz von Rot-Weiß Queckenberg antreten. Mit sieben Auswechselspielern und vielen guten Vorsätzen begann das Spiel perfekt mit der 1:0-Führung nach sieben Minuten. Die Queckenberger Defensive konnte den quirligen Mohamad Khalil nicht einfangen und den Abpraller seines Schusses staubte Fabian Kuhnle ab. Auch im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit blieben die Alemannen tonangebend und konnten in der 34. Minute durch den wieder einsatzfähigen Roman Wiese auf 2:0 erhöhen.

Leider änderte sich das Bild in der zweiten Halbzeit deutlich. Ab jetzt bestimmten die Rot-Weißen das Spiel. Adendorf kam zwar bei Kontern zu einigen Großchancen, die aber leider nicht genutzt werden konnten. Einen nicht ganz unstrittigen Handelfmeter konnte Torhüter Moritz Sydow noch parieren, aber danach führten Schwächen bei hohen Bällen und bei Standards zu drei Gegentoren in der 70., 83. und 87. Minute. Kurz vor Abpfiff hatte Fabian Kuhnle noch die große Chance zum Ausgleich. Doch sein Heber aus kurzer Distanz strich knapp über die Torlatte.

Ein deprimierendes Resultat angesichts der klaren Überlegenheit in der ersten Spielhälfte. Wieder einmal konnte die junge Mannschaft den Sieg nicht über die Ziellinie bringen. Unerfahrenheit und vielleicht auch der Ausfall des kopfballstarken Abwehrchefs Tim-Lauri Knauer in der zweiten Halbzeit waren vermutlich Ursachen für diese unnötige Niederlage, die Trainer Ralf Nolden wieder einmal ratlos macht. Es gibt keinen Gegner in der Kreisliga C, vor dem sich die spielstarke Mannschaft des SVA verstecken müsste. Um erfolgreich zu punkten, müssen allerdings die dummen Abwehrfehler abgestellt und insgesamt cleverer gespielt werden.

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