Lokalsport | 13.06.2022

Triathleten der DLRG Vallendar international unterwegs

Wiedergutmachung im Kraichgau und ab nach Utah zur WM

Otto Ströbel begleicht seine „offene Rechnung“ mit dem Ironman Kraichgau 70.3 und qualifiziert sich für die Ironman 70.3 WM in Utah Ende Oktober

Otto StröbelFoto: privat

Vallendar. Es war eine wunderbare Wiedergutmachung der damaligen Qualen!“, lacht Ströbel und erzählt von seiner ersten Ironman Veranstaltung damals die Mitteldistanz im Kraichgau 2018. Dort erging es dem Triathleten der DLRG Vallendar, nach passabler Radfahrt, beim Laufen so schlecht, dass er mit Magenkrämpfen und langen Gehpausen, für den Halbmarathon am Ende 2:11h benötigte und dann mit einer Gesamtzeit von 5:32h finishte!

„Ich hab damals den Fehler gemacht alles Mögliche an Gels und Getränken zu mir zu nehmen! Ich dachte je mehr desto besser!“ erinnert sich Ströbel. „Deshalb war ich auch damals nur 153. meiner Altersklasse“.

Ströbel hat daraus gelernt und schafft es beim diesjährigen Ironman Kraichgau auf Platz 3 der Altersklasse M45-49. Mit fast einer Stunde schneller in 4:32h schafft es der Simmerner ins Ziel nach insgesamt 70.3 Meilen (1,9 km schwimmen, 90 km Rad, 21,1 km Laufen)!

„Das Schwimmen und das Rad waren super, nur das Laufen war schon etwas zäh!“ Aber das ist „Jammern auf hohen Niveau“ betont der mittlerweile ganz erfahrene Triathlet. Immerhin hat er mit dem dritten Platz in seiner AK eines der begehrten Tickets zur Ironman 70.3 WM in Utah erworben.

Auf die Frage ob er sich schon auf die WM freue, muss Ströbel wieder lachen und betont, wie sehr er sich freut, wieder einem solchen Spektakel beiwohnen zu können! „So eine Chance eines WM Besuchs hat man ja nicht immer!“ entgegnet er schmunzelnd, denn 2019 hatte sich der Triathlet bei seiner ersten Langdistanz in Frankfurt überraschend für die WM auf Hawaii qualifiziert und kann seither nur schwärmen von diesen unglaublichen Erfahrungen.

Damit geht’s jetzt mit der Planung für die WM los... und man darf gespannt sein wo und wann Ströbel zeigt, was noch alles möglich ist!

Otto Ströbel             Foto: privat

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