BG Bonn-Meckenheim, Basketball Regionalliga
„Wir waren in Hälfte eins physisch und mental nicht auf dem Platz“
Meckenheim. Die BG Bonn-Meckenheim musste sich einer sehr guten Trefferquote des Gastgebers SG Süd-West Baskets Wuppertal geschlagen geben und verlor verdient mit 68:76. Es kam eine erneut eher unterdurchschnittliche Chancenverwertung der Heimers hinzu, so dass es schwierig war, die Punkte mit nach Hause zu nehmen.
Im Gegensatz zu den Bonn-Meckenheimern waren die Wuppertaler von Beginn an hellwach.
Sie punkteten nicht nur hochprozentig, sondern setzten die Gäste auch unter Druck. Das gleiche Bild auch im zweiten Viertel, Wuppertal spielte, die Heimers kamen immer etwas zu spät. Süd-West netzte zur Halbzeit schon sieben Dreier ein (insgesamt zehn) - und das bei neun Versuchen. „Wir waren weder physisch noch mental auf dem Platz“, resümierte Trainer Torsten Schierenbeck die erste Halbzeit. Das Ergebnis war ein 29:40 zur Pause.
In der zweiten Halbzeit kam die Mannschaft um Kapitän Steffen Zimmermann deutlich konzentrierter aus der Kabine. Es entwickelte sich in der zweiten Halbzeit ein hochklassiges Spiel auf Augenhöhe, allerdings konnten die „Bundesstädter“ den Rückstand nicht verkürzen. Die Mannschaft spielte zwar sehr diszipliniert und erarbeite sich die gewünschten Abschlussoptionen, die Würfe fanden aber nicht das Ziel.
„Es gab einige Parallelen zu dem Pokalspiel am Mittwoch. Wir arbeiten gut für unsere Würfe und treffen sie momentan dann nicht. Das wird sich aber auch schnell wieder ändern“, so Schierenbeck. Die Mannschaft ließ sich aber nicht entmutigen und kämpfte mit viel Energie, trotz der zwischenzeitlichen verletzungsbedingten Ausfälle von Adrian Bauz und Max Kuhnert, bis zum Ende.
BG Bonn-Meckenheim: Zimmermann (13), Miller (28), Sävert (5), Bauz, Henkel (12), Schmitz (3), Kube (5), Marquez Valasek (2), Kuhnert.
Vorschau
Am Samstag, 27. Februar, 13.30 Uhr, findet das nächste Heimspiel der Heimers in der Wettkampfhalle am Schulzentrum Meckenheim statt. Gegner ist die zweite Mannschaft der RheinStars Köln.
