Lokalsport | 11.05.2016

SG OASF/Barweiler

Zum Derbysieg geköpft und gekämpft

DJK Müllenbach – SG OASF/Barweiler I 1:2 (0:2)

Markus Müller, sein Kopfball-Doppelpack sicherte den Derbysieg. privat

Barweiler/Müllenbach. In Form eines Nachholspiels stand am Freitagabend für die erste Mannschaft das große Lokalderby in Müllenbach und somit der letzte echte Saisonhöhepunkt an. Mit einem nicht ganz kompletten, aber sehr gut besetzten Kader wollte man die Vorherrschaft gegenüber dem Lokalrivalen untermauern und den vierten Sieg in Folge einfahren.

OASF dominieren in der ersten Halbzeit

In der ersten Halbzeit trat man entsprechend auf und zeigte deutlich, warum man in der Tabelle weit vor dem Nachbarverein platziert ist. Zwar verbuchte Müllenbach die erste Torannäherung, als ein Schuss aus spitzem Winkel am Außennetz landete, doch danach spielten lange Zeit nur noch die Gäste, die bereits mit dem ersten ernst zu nehmenden Abschluss in Führung gehen konnten, als Markus Müller bei einem Eckball von Max Metzen am höchsten sprang.

Eine weitere gute Gelegenheit ergab sich für Max Metzen, der nach einem weiten Ball von Max Niggemann von der linken Seite in den Strafraum eindrang und das lange Eck knapp verfehlte. Ein weiterer Eckstoß, diesmal ausgeführt von Christian Lückenbach, fand einmal mehr in Markus Müller einen Abnehmer, der seinen zweiten Treffer an diesem Abend erzielen konnte. In der Folge zeigte Oberahrtal in der Offensive einige gelungene Spielzüge und erspielte sich weitere Chancen, konnte diese allerdings allesamt nicht verwerten.

So scheiterte Peter Klein zunächst nach Zuspiel von Christian Lückenbach am DJK-Torhüter, und kurze Zeit später setzte Lukas Knelke einen Volleyschuss nach doppeltem Doppelpass mit Max Metzen freistehend am langen Pfosten vorbei. Auch einen Aluminiumtreffer hatte man zu verzeichnen, als Justin Fries nach einer Hereingabe von Marc Hollender eine Direktabnahme an den Pfosten setzte. Zudem verpasste Markus Müller nach einer Kopfballverlängerung von Fabian Hideg nur knapp einen Hattrick. Bis auf einen zu Recht nicht anerkannten Treffer aus Abseitsposition kam von Müllenbach bis kurz vor der Pause nichts. Erst durch einen Freistoß aus 17 Metern entstand einmal echte Gefahr für das OASF-Tor, als der Müllenbacher Florian Weissohn die Oberkante der Latte traf.

Gute Defensivleistung sicherte den Sieg

Die etwa 100 anwesenden Zuschauer sahen nach dem Seitenwechsel eine andere Begegnung, da die Platzherren nun mehr in die Offensive investierten und versuchten, mit unzähligen langen Bällen den Anschlusstreffer zu erzwingen. Leider passten sich die Gäste dieser Spielweise an und konnten durch mehrere unnötige Ballverluste im Offensivspiel nicht mehr die Spielkontrolle behalten. In der Defensive allerdings hielt man der wenig einfallsreichen, aber nicht leicht zu verteidigenden Spielweise des Gegners gut stand und konnte durch engagiertes Zweikampfverhalten Mittelstürmer Weissohn und Spielmacher Michael Daun praktisch aus dem Spiel nehmen. Wenn überhaupt, kamen die Müllenbacher trotz optischer Überlegenheit nur durch Standardsituationen in die Nähe des OASF-Tors. Jedoch konnten auch diese in fast allen Fällen souverän verteidigt werden. Lediglich einmal hatte man nicht die Lufthoheit inne, was prompt nach etwa 70 Minuten mit dem Anschlusstreffer bestraft wurde, als Andreas Hillesheim nach einer Freistoßflanke am höchsten stieg und aus kurzer Distanz zum 1:2 einköpfte. In der verbliebenen Zeit warf die DJK zwar noch einmal alles nach vorne, sah sich jedoch einem Oberahrtaler Abwehrriegel gegenüber, der sich als gut organisiert und überaus zweikampfstark erwies und so gut wie nichts anbrennen ließ. Lediglich einmal keimte so etwas wie Gefahr auf, als Daniel Lares in den Strafraum eindrang, dann aber doch deutlich zu hoch zielte. Vielmehr hätte Lukas Knelke bei einem der wenigen Entlastungsangriffe in der Nachspielzeit den Sack endgültig zu machen können, scheiterte jedoch nach einem Solo am Torhüter.

Doch auch so konnte wenig später nach einer geschlossenen Mannschaftsleistung der Derbysieg bejubelt werden.

Markus Müller, sein Kopfball-Doppelpack sicherte den Derbysieg. Foto: privat

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