Lokalsport | 03.04.2017

Dritte Mannschaft des SV Weitersburg

Zurück auf Platz vier

SV Weitersburg II - SV Untermosel Kobern 2:0 (1:0)

Weitersburggab sich nichtgeschlagen - auch inder ruppigen zweitenHalbzeit behielten siedie Nase vorn.Foto: Privat

Weitersburg. Am vergangenen Sonntag trafen der Fünft- und der Siebtplatzierte der Kreisliga C aufeinander. Obwohl die Platzierung Spannung versprach, muss man wohl dazu sagen, dass die beiden Mannschaften vor der Partie dennoch zwölf Punkte trennten. Das Hinspiel konnten die Kubbe-Jungs mit 4:2 für sich entscheiden.

Bei herrlichem Fußballwetter pfiff der Unparteiische Walter Holzmann zum Anpfiff. Beide Mannschaften legten gut los. Schon nach fünf Minuten eröffneten die Gäste das Eckenverhältnis. Die Ecke kam scharf auf den Kopf von Jens Weber -

Lattenkreuz, Glück für die Blau-Gelben. Der Nachschuss war ungefährlich für SVW-Keeper Florian Walgenbach. Mit dem daraus entstandenen Konter verbuchte auch die Heimmannschaft ihre erste Torchance. Rene Kryut’s Schuss in der sechsten Minute verfehlte sein Ziel allerdings knapp. Die ersten zehn Minuten sah mein ein ausgeglichenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Die Gäste hatten allerdings die beste Chance im Spiel.

Vier Minuten später erkämpften sich die Weitersburger einen Freistoß auf dem Sechzehner-Eck. Der Schuss, der anfangs ungefährlich aussah, entpuppte sich als 1:0-Führung, denn weder Freund noch Feind berührte den Ball und das Leder fand seinen Weg ins lange Eck. Torschütze Yasar Yildirim in der 14. Minute.

Erschrocken von der plötzlichen Führung, kamen die Gäste kaum noch ins Spiel. Häufige Fehler im Aufbauspiel ermöglichten der Castor-Elf immer wieder Chancen. In der 24. Minute kam es dann - wie konnte es auch anders sein - zu einem Elfmeterpfiff. Einer der ganz dämlichen Art. Nachdem ein Schuss der Weitersburger schon im Begriff war ins Aus zu gehen, entschied sich ein Innenverteidiger der Gäste dazu, den Ball vorsichtshalber mit der Hand ins Aus zu befördern. Handelfmeter. Der Captain Kay Mäder schnappte sich die Kugel, doch scheiterte diesmal am gegnerischen Schlussmann.

Anschließend zeigten sich die Gastgeber schockiert, denn bis zur Halbzeitpause lief nichts mehr rund. In der 29. Spielminute taucht plötzlich der gegnerische Stürmer 16 Meter alleine vor Walgenbach auf, doch scheitert am starken Schlussmann der Weitersburger. Nur eine Minute später wieder eine Riesenchance für die Gäste. Ein Schuss aus 16 Metern, den Florian Walgenbach zunächst gut pariert, dennoch kommt der SVU zu einem aussichtsreichen Nachschuss. Der Schütze traf den Ball glücklicherweise nicht richtig, sodass er nur auf den Mann gerollt kommt.

Bis zur Halbzeit hatten die Gäste immer wieder Standards, die mehr oder minder gefährlich auf das SVW-Tor kamen. Der Torerfolg blieb jedoch aus, dank dem fehlerfreien Florian Walgenbach.

Die zweite Halbzeit wurde ruppiger. Viele Fouls und nur wenig Spielfluss. Bis zu 56. Minute geschah allerdings kaum etwas. Dann war es Adrian Kadrija, der in den eigenen Abwehrreihen einen Pressschlag durchzieht und so den Ball und wohl auch seine gesunden Bänder behielt. Der Ball ging rechts raus auf Kay Mäder, welcher mit einer tollen Flanke Rene Kryut in der Mitte findet. Dieser vollendet mit dem Kopf. 2:0. Vier Minuten später hatte Kryut seinen Doppelpack auf dem Fuß. Ein SVU-Verteidiger tritt, nach einem langen Ball, am Leder vorbei und Kryut läuft alleine auf den Torwart zu, doch legt er ihn sich zu weit vor.

Bis zum Spielende passierte nicht mehr viel. Die Gäste konnten nicht und die Gastgeber wollten nicht. So blieb es beim 2:0.

Durch die Niederlage des VfR Koblenz II, konnte man sich nun den vierten Tabellenplatz zurückerobern. Nächste Woche geht es gegen Weißenthurm. Beim Neuntüplatzierten darf man erneut keine Punkte liegen lassen.

Es spielten: Florian Walgenbach - Ali Danach, Efrem Abera, Oktay Zeybek, Adrian Kadrija (88. Sven Korth) - Alex Klein (74. Patrick Kanczole), Yasar Yildirim, Kay Mäder, Spartak Safar, Marius Koenen (82. Jan Schrader) und Rene Kryut.

Weitersburg gab sich nicht geschlagen - auch in der ruppigen zweiten Halbzeit behielten sie die Nase vorn. Foto: Privat

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