Box-Union Weißenthurm beim Einladungsturnier in Gerresheim
Zwei Niederlagen sorgen für herben Dämpfer
Gerresheim. Dämpfer für die erfolgsverwöhnte Weißenthurmer Box-Union: Beim Einladungsturnier in Düsseldorf-Gerresheim mussten sich beide antretenden Kämpfer geschlagen geben. Dabei hatten beide im Vorfeld hart trainiert und die Erwartungen waren entsprechend hoch.
Als erster Weißenthurmer Fighter betrat Mehmet Can Uzun das Seilgeviert. Sein Gegner, Ali Cem Koc vom Boxring Hilden, machte von Anfang an Druck, ging ein hohes Tempo und attackierte Mehmet fast pausenlos. Mehmet hielt dagegen, versuchte, seinen Gegner mit langen Schlägen auf Distanz zu halten, doch Ali Cem kam immer wieder durch und schlug schnelle Serien zu Kopf und Körper. Mehmet, ein sehr guter Techniker, tat sich mit den wilden und mitunter unsauberen und nicht ganz fairen Aktionen seines Gegners sichtlich schwer. So kam der Punktsieg für den Hildener Boxer am Ende nicht überraschend. „Ich wusste, dass es heute ganz schwer für Mehmet werden würde. Er hat ein großes technisches Repertoire, aber gegen aggressive Schläger kann er das oft nicht abrufen. Daran müssen wir in Zukunft arbeiten“, so Trainer Heinrich Ottersbach. Nun heißt es aber: zur Ruhe kommen, regenerieren, konzentrieren, denn am kommenden Wochenende kämpft Mehmet um den Titel des Rheinland-Meisters. „Im vergangenen Jahr hat Mehmet leider im Finale verloren. Dieses Jahr möchte er sich aber den Titel holen. Die Chancen stehen – trotz der heutigen Niederlage – sehr gut“, so Trainer Ottersbach weiter. Es bleibt also spannend.
Im zweiten Kampf mit Weißenthurmer Beteiligung traf Schwergewichtler Florian Nickenig auf Ali Dakroub aus Münster. Der um einen Kopf größere Ali landete bereits in den ersten Sekunden der ersten Runde einen satten Treffer in Florians Rippen, der diesen zu Boden schickte. Florian rappelte sich wieder auf und versuchte, weiter zu boxen, doch da die Schmerzen immer stärker wurden, zeigte er dem Ringrichter an, dass es ein Problem gab, und wurde angezählt. Anschließend wollte er wieder weitermachen, doch Trainer Ottersbach warf umgehend das Handtuch, um seinen Athleten zu schützen. Dieser schleppte sich in die Ringecke, wo Trainer und Betreuer sofort zur Stelle waren. Der Ringarzt ließ nach kurzer Untersuchung einen Krankenwagen rufen, da er einen Rippenbruch oder innere Verletzungen befürchtete. Nach eingehender Untersuchung im Krankenhaus gab Entwarnung: Die Rippen sind schwer geprellt, jedoch nicht gebrochen.
„Florian wird nun einige Wochen ausfallen. Bitter für ihn, denn auch er wollte am kommenden Wochenende bei den Rheinland-Meisterschaften um den Titel boxen. Wir sind aber zunächst einmal froh, dass er nicht so schwer verletzt ist, wie befürchtet. Er muss nun Geduld haben, bis alles richtig verheilt ist, und kann dann wieder ins Training einsteigen. Wann das sein wird, können wir derzeit noch nicht absehen“, so Co-Trainerin Christina Nickenig. „Im Schwergewicht besteht immer die Möglichkeit eines Lucky Punch. Florian weiß das und ist eigentlich ein sehr wacher und cleverer Boxer, der nicht viel zulässt. Wir werden uns die Videos genau anschauen, die Schwachstelle finden und zu gegebener Zeit daran arbeiten, damit sich so etwas nicht wiederholt“, ergänzt Trainer Ottersbach.
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