Dressur- und Springprüfungen bis Klasse S auf der Anlage Flohr - Party nach dem S-Springen
Zwei Turnierwochenenden im Neuwieder Aubachtal
Neuwied. Eine gute Gelegenheit, vor der Winterpause den Ausbildungsstand von Pferd und Reiter/in zu überprüfen, bieten die bevorstehenden Turniere des Reitvereins Neuwied auf der Anlage Flohr im Neuwieder Aubachtal/Oberbieber. Am ersten Novemberwochenende (5. und 6. November) treffen sich dort die Dressurreiterinnen und -reiter, eine Woche später (12. und 13. November) sind es die Springer. Mit sieben Dressurprüfungen von der Klasse A bis S für Reiter aller Niveaus deckt das zweitägige Dressurturnier die gesamte Breite des feinen Reitens im Viereck ab. Zwei A-, zwei L-, eine M- und zwei S-Dressuren werden an den beiden Tagen in der großen Reithalle über die Bühne gehen. Die Zuschauer können - wie auch eine Woche später beim Springen - alles aus nächster Nähe mitverfolgen von den großzügigen Sitztribünen aus oder durch die Panoramafenster der Gastronomie. Besonders spannend wird es in der abschließenden Zweisterne-S-Dressur (Aufgabe S6), denn hier dürfen nur die zehn besten Pferd-Reiter/innen-Paare aus der vorausgehenden Einsterne-S-Dressur (S3) starten, also quasi die besten dieses Turniers. Ein Wiedersehen mit guten Bekannten verspricht das Dressurturnier auch auf Seiten des Richterkollegiums: Hier wirkt neben anderen Wolfgang Kutting mit, ein mittlerweile auch international angesehener Dressur-Juror und -ausbilder, der sich seine reitsportlichen Verdienste in den Achtzigerjahren als aktives Mitglied des RV Neuwied erworben hat. In den Springpferdeprüfungen am Samstag, 12. November, starten die jungen, noch in der Ausbildung befindlichen Pferde. Im Stil-A wird das Geschick und Einfühlungsvermögen der Nachwuchsreiterinnen und -reiter abgefragt und in den Zeitspringen A, L, M und S sind die Parcours verschiedener Höhen möglichst fehlerfrei und schnell zu überwinden. Direkt nach dem S-Springen am Samstag (12. November) geht die Veranstaltung nahtlos über in eine für die Allgemeinheit zugängliche „After-Jump-Party“.
