TTC Zugbrücke Grenzau gegen Post SV Mühlhausen
Zweiter Saisonsieg soll her
Am Sonntag, 25. September um 15 Uhr
Grenzau. Auswärts in Ochsenhausen und Düsseldorf bei zwei Topteams verloren, daheim gegen Grünwettersbach die Feuertaufe bestanden: Für den TTC Zugbrücke Grenzau steht das vierte Saisonspiel in der Tischtennis-Bundesliga an. Und im Heimspiel gegen den Post SV Mühlhausen am Sonntag, 25. September ab 15 Uhr soll der zweite Saisonsieg eingefahren werden. Doch die Brexbachtaler sind gewarnt vor einem unbequemen Gegner.
Auch wenn das Ergebnis am Ende nicht für einen Sieg reichte, so setzte der Post SV Mühlhausen am ersten Spieltag der neuen Saison in der Tischtennis-Bundesliga dennoch ein sportliches Ausrufezeichen. Die Thüringer verloren beim Vizemeister 1. FC Saarbrücken nur knapp mit 2:3. Und auch beim ASV Grünwettersbach war der SV in der Vorwoche trotz der 1:3-Niederlage nicht chancenlos.
Der SV reist mit einem Neuzugang an, der seit diesem Sommer das Team verstärkt: Daniel Habesohn. Der Österreicher setzte denn auch gleich zum Start der neuen Saison erste Duftmarken, als er in Saarbrücken Tiago Apolonia und in Grünwettersbach Alvaro Robles schlug. Überzeugen konnte im Saarland auch der Rumäne Ovidiu Ionescu, der beim Zwischenstand von 1:2 ebenfalls sein Einzel gegen Apolonia gewinnen konnte. Dritter Mann im Team der Thüringer ist Lars Hielscher, der in seinem Match gegen den ehemaligen Grenzauer Patrick Baum nur einen Satz gewinnen konnte.
Für das neuformierte Team aus dem rheinischen Westerwald wird die Aufgabe also knifflig, zumal sie schon in der Vorsaison so ihre Erfahrungen machen konnten mit Mühlhausen. In der Hinrunde gab es in Thüringen noch einen hart umkämpften 3:2-Erfolg. Im Rückspiel in Grenzau jedoch verlor der TTC ersatzgeschwächt deutlich mit 0:3. Da ist also noch eine sportliche Rechnung zu begleichen aus der Vorsaison - wenn auch unter völlig neuen personellen Voraussetzungen.
„Mit Blick auf unsere Aufstellung habe ich natürlich schon einen Plan im Kopf, zumal ich Lars Hielscher und Daniel Habesohn sehr gut kenne„sagt TTC-Cheftrainer Dirk Wagner, der beim 1:3 am vergangenen Sonntag bei Rekordmeister Düsseldorf Kohei Sambe an Position eins aufstellte und Kou Lei an zwei. „Wir werden uns unter der Woche im Team beraten, wie wir aufstellen werden. Wie beim Heimspiel gegen Grünwettersbach wollen wir natürlich auch dieses Heimspiel gewinnen. Wir waren in Düsseldorf nicht weit von einem Erfolg entfernt, deshalb gehen wir diese Aufgabe mit breiter Brust an.“
