KSV Stromberg
Zweiter der Abstiegsrunde der 2. Bundesliga Süd
Gegen KSC St. Ingbert 1, KSC Daun-Weiersbach 1 und KF Oberthal 2
Bendorf-Stromberg. Der KSV Stromberg ging aus der 2. Bundesliga Süd als Viertletzter in die Abstiegsrunde. Da der in der Endaufstellung der Letzte einen Punkt, der Vorletzte zwei Punkte und der Drittletzte drei Punkte mit in die Play Downs nimmt, startete der KSV Stromberg mit 4 Punkten beim ersten Zusammentreffen auf den Bahnen in Daun.
Erster Spieler der Stromberger war Thomas Hübgen. Auch nach viel Zuspruch der Zuschauer fand er nicht in sein Spiel und verließ die Bahn mit 758 Holz. St. Ingbert erzielte 825 Holz, Oberthal 861 Holz und Daun-Weiersbach 910 Holz. Nach diesem missglückten Start konnte sein Bruder Markus mit 821 Holz die Mitspieler aus St. Ingbert (787 Holz) und Oberthal (799 Holz) überspielen, lediglich Daun-Weiersbach erzielte 847 Holz.
Als Nächstes setzten die Stromberger ihre Hoffnung auf Rainer Michels, doch auch er fand nicht den richtigen Weg und wurde mit 776 Holz von St. Ingbert mit 783 Holz, Oberthal mit 803 Holz und Daun-Weiersbach mit 792 Holz überspielt. Ebenso wenig konnte Rene Schumacher überzeugen. Er kegelte 746 Holz gegen 777 Holz von St. Ingbert, 794 Holz von Oberthal und 807 Holz von Daun-Weiersbach. Schon jetzt lag Stromberg 70 Holz hinter dem Nächstbesten.
Der in der Schnittliste der 2. Bundesliga Süd erfolgreichster Stromberger Spieler, Dirk Schneider, wurde mit 787 Holz nur Dritter in seinem Block (St. Ingbert 766 Holz, Oberthal 865 Holz und Daun-Weiersbach 835 Holz), konnte aber den Abstand auf 50 reduzieren. Im letzten Durchgang startete Klaus Schumacher für den KSV Stromberg. Ehrgeizig und hochmotiviert (und angefeuert durch den Fanblock) schaffte er es, alle Gegner zu schlagen, 842 Holz zu erreichen und Stromberg einen Punkt höher zu platzieren. St. Ingbert spielte 753 Holz, Oberthal 829 Holz und Daun-Weiersbach 796 Holz.
Beim ersten der Doppelspieltage in Oberthal (Saarland) konnte der KSV Stromberg nur insgesamt 4882 Holz erreichen, KSC St. Ingbert erreichte 4969 Holz, KSC Daun-Weiersbach 4997 Holz und KF Oberthal 5205 Holz. Am darauffolgenden Tag in St. Ingbert kegelte Stromberg 4648 Holz, St. Ingbert 4783 Holz, Daun-Weiersbach 4569 Holz und Oberthal 4826 Holz. Stand vor dem letzten Spiel in Stromberg war St. Ingbert Viertplatzierter, Stromberg Dritter, Daum-Weiersbach Zweiter und Oberthal Erster.
Am letzten Tag der Abstiegsrunde in Stromberg zeigte die 1. Mannschaft des KSV Stromberg ihr Können. Mit hervorragenden 910 Holz ging Dirk Schneider nach dem ersten Block von der Bahn (St. Ingbert 866 Holz, Daun-Weiersbach 856 Holz, Oberthal 835 Holz). Im Anschluss kegelte Thomas Hübgen ebenso hervorragenden 905 Holz (St. Ingbert 752 Holz, Daun-Weiersbach 754 Holz, Oberthal 798 Holz). Auch Rainer Michels gewann als Bester den dritten Block mit 892 Holz (St. Ingbert 804 Holz, Daun-Weiersbach 805 Holz, Oberthal 776 Holz). Nachdem anschließend Klaus Schumacher mit 872 Holz alle Gegner (St. Ingbert – 755 Holz, Daun-Weiersbach – 812 Holz, Oberthal – 837 Holz) hinter sich ließ, konnten auch Rene Schumacher (814 Holz) und Markus Hübgen (810 Holz) ihre Gegenspieler (St. Ingbert – 782 und 774 Holz, Daun-Weiersbach – 750 und 762 Holz, Oberthal 783 und 764 Holz) ebenfalls überspielen. Der KSV Stromberg erhielt 4 Punkte, ist Zweiter der Abstiegsrunde und wird wahrscheinlich ein Relegationsspiel bestreiten müssen. Sieger wurden die KF Oberthal, KSC Daun-Weiersbach und KSC St. Ingbert werden die 2. Bundesliga Süd verlassen.
Am 18./19. und am 25./26. März 2023 finden in Stromberg die Regionsmeisterschaften im Kegeln statt. Auch dazu sind Zuschauer herzlich eingeladen.
Die Abstiegsrunde der 2. Bundesliga Süd 2023. Foto: KSV Stromberg