Termine | 01.02.2018

Der Mammographie-Screening-Bus kommt wieder nach Puderbach

3.200 Frauen erhalten eine Einladung zur Brustkrebsfrüherkennung

Pinkfarbener Truck steht ab 13. Februar in Puderbach „Am alten Bahnhof“

Puderbach. Vom 13. Februar bis 5. April kommt der Mammographie-Screening-Bus nach Puderbach und wird während dieser Zeit „Am Alten Bahnhof“, Bahnhofstraße, Station machen. Mit dem Mammobil haben rund 3.200 Frauen von 50 bis 69 Jahren aus der Region die Möglichkeit, wohnortnah am Brustkrebs-Früherkennungsprogramm teilzunehmen. Eine Einladung geht an die Frauen aus folgenden Ortschaften und Städten: 56271 Roßbach, 56305 Breitscheid, 56305 Dernbach, 56305 Döttesfeld, 56305 Oberähren, 56305 Puderbach, 56305 Seifen, 56307 Harschbach, 56307 Dürrholz, 56316 Raubach, 56316 Niederhofen, 56316 Hanroth, 56317 Urbach, 56317 Linkenbach, 56587 Gierend, 56587 Gierenderhöhe, 56587 Oberhonnefeld, 56587 Oberraden, 56593 Bürdenbach, 56593 Güllesheim, 56593 Horhausen, 56593 Niedersteinebach, 56593 Obersteinebach, 56593 Pleckhausen, 56593 Pleckhausermühle, 56594 Willroth, 57614 Alberthofen, 57614 Brubbach, 57614 Niederwambach, 57614 Peterslahr, 57614 Ratzert, 57614 Steimel, 57614 Stürzelbach, 57614 Woldert, 57615 Steimel, 67632 Kescheid, 57632 Peterslahr, , 57632 Burglahr, 57632 Rott, 57632 Seifen, 57639 Oberdreis und 57639 Rodenbach. Im Anschluss an Puderbach nimmt der Bus seinen nächsten Standort in Altenkirchen ein.

Bus ist mit modernstem Mammographiegerät ausgestattet

Alle zwei Jahre haben Frauen zwischen 50 und 69 Jahren einen Anspruch auf eine Mammographie-Screening-Untersuchung.

Mit einem Vorlauf von ca. drei Wochen werden sie per Post über ihren persönlichen Untersuchungstermin informiert. „Sollte eine anspruchsberechtigte Frau aus dem oben genannten Postleitzahlengebiet bis Mitte März keine schriftliche Einladung erhalten haben, kann sie sich über das Rheinland-Pfalz weite Screening-Telefon (0 63 21) 9 67 40 40 einen Termin geben lassen“, raten die beiden Programmverantwortlichen Ärzte des Screening-Programms Mittelrhein, Dr. Toni Vomweg und Dr. Jochen Schenk. Zur Screening-Untersuchung ist nur die Versichertenkarte mitzubringen.

Der Screening-Bus ist im nördlichen Rheinland-Pfalz für die Frauen im Einsatz und sorgt für möglichst kurze Wege bei der Brustkrebsfrüherkennung.

Das Mammobil ist montags bis donnerstags von 7.30 bis 12.15 Uhr und von 13.15 bis 16.45 Uhr besetzt; freitags von 7.30 bis 12.15 Uhr und 13.15 bis 15.45 Uhr geöffnet. Im Bus findet sich der gleiche hohe Standard wie in den stationären Screening-Zentren. Er verfügt über einen Wartebereich mit Empfang, Umkleidekabinen sowie ein hochmodernes digitales Vollfeld-Mammographiegerät.

Früh erkannter Brustkrebs ist in den meisten Fällen heilbar

Da beim Screening jede Mammographieaufnahme von zwei besonders erfahrenen Radiologen beurteilt wird, bekommen die Frauen innerhalb von ca. sechs Werktagen nach der Untersuchung das Ergebnis schriftlich mitgeteilt. „Zeigt sich im Röntgenbild ein unklarer Befund, wird die Frau zur Abklärung in die Praxis eingeladen.

Bei etwa 80 Prozent dieser Nachuntersuchungen kann meist direkt Entwarnung gegeben werden“, weiß Dr. Toni Vomweg aus Erfahrung. Dr. Jochen Schenk nennt aktuelle Zahlen zum Mammographie-Screening: „Die Brusttumoren, die wir im Screening finden, sind in 82 Prozent der Fälle unter zwei Zentimeter groß und zu 79 Prozent sind noch keine Lymphknoten befallen.“

Und die beiden Radiologen machen deutlich: „Mit der Mammographie-Früherkennungs-Untersuchung können wir Brustkrebs nicht verhindern, aber durch die regelmäßige Teilnahme alle zwei Jahre kann in den meisten Fällen Brustkrebs sehr früh erkannt und damit gut behandelt und vielfach geheilt werden.“

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