Stadt Montabaur lädt zum Vortrag zur Stadtgeschichte
725 Jahre Stadtrechte
Montabaur. „Der Stadtmagistrat, Verwalter der Pfarrkirche St. Peter in Ketten“ so der Titel eines Vortragsabends, zu dem die Stadt Montabaur am Mittwoch, 20. April, um 19 Uhr, in die Bürgerhalle im historischen Rathaus einlädt. Referent Wolfgang Ackva stellt die spannungsreiche Verbindung zwischen bürgerlicher und kirchlicher Macht in Montabaur vor. In einer Urkunde von 1526 ist zu lesen, dass Bürgermeister und Rat „Oberseher und Befehlshaber“ der Pfarrkirche sind. Dies war bis zum Ende des 18. Jahrhunderts gültig. Wie und in welchem Umfang das ausgeübt wurde, wird Ackva anhand von Beispielen, Quellentexten und Abbildungen aufzeigen.
Die Veranstaltung ist Teil drei einer neunteiligen Vortragsreihe zur Geschichte der Stadt Montabaur, die in diesem Jahr das Jubiläum „725 Jahre Stadtrechte“ feiert. Die Stadt Montabaur und der Arbeitskreis „Historischer Stammtisch“ laden in loser Folge zu den Vortragsabenden ein, bei denen jedes Mal ein anderer Abschnitt oder Aspekt der bewegten Geschichte der Stadt vorgestellt wird. Der Eintritt ist frei.
