Kath. Familienbildungswerk Rhein-Sieg-Kreis bietet zwei Seminare an
Die kleine Freiheit - Frustrationstolerenz
Am Donnerstag, 13. Juni und Donnerstag, 27. Juni
Meckenheim. „Wer nicht auf die Welt kommt, hat nicht viel verloren“, sagt Erich Kästner in seinem „kurzgefassten Lebenslauf“. Man kann dahingestellt sein lassen, wie das aus seiner Sicht aussah: immerhin ist er von der Schulbank weg in den ersten Weltkrieg gezogen, hat das Verbrennen seiner Bücher miterleben müssen und zum zweiten Mal die Welt in Flammen gesehen. Aber auch auf seine vielen „Damenbekanntschaften“, auf wohlbegründete Anerkennung und internationalen Ruhm hätte er verzichten müssen, wenn er „im All auf einem Ast“ sitzen geblieben wäre. Aus der Perspektive der Welt wäre das jedenfalls ein herber Verlust gewesen. Lieder stehen im Mittelpunkt und werden eingerahmt von Gedichten, Aphorismen, szenischen Arrangements und autobiographischen Aussagen Kästners.
Donnerstag, 13. Juni von 18.30 bis 20 Uhr. Von und mit Max Erben. Veranstaltungs-Nr. 7609086.
Ein Unkostenbeitrag wird erhoben.
Wie Kinder stark und selbstbewusst werden
Lieber spielen als Hausaufgaben machen, lieber fernsehen als in der Küche zu helfen – Fast täglich prallen unterschiedliche Wünsche und Bedürfnisse in Familien aufeinander. Fast täglich kommt es zu Konflikten und Frustration. Das ist ganz normal. Die Frage ist nur, wie Eltern in solchen Situationen handeln. Denn die Familie ist der erste Ort im Leben eines Kindes, an dem es lernt, wie man sich bei Konflikten verhält. Eltern können von ihren Kindern nur Respekt und Vertrauen erwarten, wenn sie ihnen selbst Respekt und Vertrauen entgegen bringen. Es ist wichtig, dass Kinder die Erfahrung machen, dass ihre Meinung erst einmal angehört und respektiert wird. Dadurch lernen sie, dass Konflikte gemeinsam gelöst werden können. Das hilft ihnen auch, bei Auseinandersetzungen außerhalb der Familie ihre eigenen Vorstellungen zu vertreten und die anderer gelten zu lassen. Regeln sind für das Familienleben wichtig. Eltern sollten Regeln aufstellen und nachvollziehbar begründen. Dann ist es wichtig darauf zu achten, dass sie von beiden Seiten auch tatsächlich eingehalten werden. Nur so wird das Kind sie auch akzeptieren. Kinder sollten zu Hause die Erfahrung machen, dass sie Nein sagen dürfen, ohne Angst haben zu müssen, abgelehnt zu werden. Denn dann gewinnen sie an Selbstwertgefühl hinzu. Und es hilft ihnen auch, sich in schwierigen Situationen außerhalb des Elternhauses zu behaupten. Donnerstag, den 27. Juni von 18 bis 19.30 Uhr. Referentin: Bettina Rosenthal, gebührenfrei. Veranstaltungs-Nr. 6109096.
Veranstaltungsort, Kontakt und Anmeldung: Katholisches Familienbildungswerk RSK, Kirchplatz 1 in Meckenheim, Tel. (0 22 25) 92 20 20, Telefax (0 22 25) 92 20 50, E-Mail info@fbw-meckenheim.de. Ihr Ansprechpartner für Fragen:
Martina Sander, Tel. (0 22 25) 92 20 21, Telefax (0 22 25) 92 20 50, sander@fbw-meckenheim.de.
