Leichte Sprache – Einfache Sprache
Eine Einführung
Online-Angebot am Mittwoch, 17. März
Koblenz. Eine Online-Veranstaltung, die sich damit befasst, was Leichte Sprache und Einfache Sprache überhaupt ist, bietet die Katholische Erwachsenenbildung Koblenz zusammen mit dem Dekanat Ahr-Eifel und dem Arbeitsbereich Inklusion im Bistum Trier am Mittwoch, 17. März von 19 bis 21 Uhr an.
Welche Regeln gibt es, welche Zielgruppen werden jeweils angesprochen? Gemeinsam wird praktisch ausprobiert, wie man Texte in Leichte Sprache und Einfache Sprache übersetzen kann. Ziel des Abends ist es, dass alle Teilnehmer*innen für den eigenen Bereich Anregungen und Impulse erhalten. Zur Teilnahme sind keine Vorkenntnisse notwendig.
Der Referent Andreas Gesing ist seit fast 15 Jahren in der Seelsorge von Menschen mit einer geistigen Behinderung im Erzbistum Köln tätig. Mit den Vorteilen und den Schwierigkeiten der Leichen Sprache hat er in der Seelsorge aber auch in der Unterstützung von Gemeinden und Vereinen sehr oft zu tun.
Aus organisatorischen Gründen bittet die KEB Koblenz um Anmeldung bis 16. März unter www.anmelden-keb.de/56755, nähere Informationen unter www.keb-koblenz.de. Nach der Anmeldung erhalten alle Teilnehmer*innen den Zugangs-Link zur Videokonferenz-Plattform „Zoom“ per E-Mail geschickt.

Katholische Erwachsenenbildung.
Leichte Sprache - Einfache Sprache.
Wurde zu meiner Zeit (72 Jahre) darin unterschieden? Nein (auch von der Kirche nicht). Heute schon. Sie mischt sich in alles ein, was sie letzten Endes zwar nicht wirklich interessiert, aber von Nutzen sein könnte. Von jeher bedeutete leichte Sprache eine Barrierefreiheit für Menschen mit Lernschwierigkeiten, geringen Lese- u. Schreibkenntnissen, ohne zu wissen, was leichte oder einfache Sprache bedeutet, was im Endeffekt egal war u.ist. WER braucht, WAS versteht man darunter, WARUM gibt es - Fragen, die verunsichern, was die Kirche noch nie interessiert hat. Man lernte sprechen, sich zu artikulieren, ging in den Kindergarten, zur Schule, Gymnasium, machte Abitur, studierte, erlernte Beruf - ohne zu unterscheiden zwischen leichter u. einfacher Sprache. WAS will die Kirche uns damit sagen, dass sie sprachlich unterscheidet, davon abgesehen, dass sie schon immer nur ihrer meist abstrusen eigenen Philosophie gefolgt ist?