Termine | 10.03.2023

Weiterbildung

Inklusionspädagogik

Koblenz. „Weiterbildung Inklusionspädagogik“ heißt die Weiterbildung, die das Institut für sozialwissenschaftliche Forschung und Weiterbildung (IFW) der Hochschule Koblenz bereits seit einigen Jahren in Kooperation mit der Lebenshilfe Rhein-Hunsrück und der Katharina Kasper Stiftung Dernbach sehr erfolgreich anbietet. Sie vermittelt den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die aus (sozial-)pädagogischen Berufen kommen, sowohl bewusstseinsbildende Elemente als auch methodisch inklusives Handwerkszeug. Die nächste Runde dieser Weiterbildung startet am 28. April, die Anmeldung dazu ist noch bis 7. April möglich. Weitere Informationen dazu sind im Internet unter www.hs-koblenz.de/ifw abrufbar.

Mit der Anerkennung der UN-Behindertenrechtskonvention im März 2009 hat sich Deutschland zur Inklusion verpflichtet. Gesellschaftliche Teilhabe ist für alle Menschen anzustreben, ganz besonders für Menschen mit Behinderungen. Auf der Inklusion von Menschen mit Beeinträchtigungen liegt auch der Schwerpunkt der Weiterbildung. „Unsere Weiterbildung Inklusionspädagogik der Hochschule Koblenz ist praxisorientiert und berufsnah und berücksichtigt in seiner Gestaltung die Anforderungen der Arbeitswelt. Indem wir diese Weiterbildung in Inklusionspädagogik an der Hochschule Koblenz anbieten, tragen wir aktiv dazu bei, das Thema Inklusion in den Institutionen und damit auch in der gesellschaftlichen Verantwortung zu verankern“, so Prof. Dr. Marion Felder, wissenschaftliche Leiterin dieser Weiterbildung. Nur mit einem ganzheitlichen Blick auf individuelle Lebenssituationen könne Inklusion Stück für Stück umgesetzt werden.

Die sich die über sieben Monate erstreckende Weiterbildung umfasst mehrere ganztägige Seminartage, die sich in acht Modulen beispielsweise mit der inklusiven Förderpädagogik, dem Netzwerk Familie oder mit den rechtlichen Grundlagen befassen. Die Weiterbildung endet mit einem Kolloquium, in dem die Teilnehmenden ein bestimmtes Thema aus der Inklusionspädagogik präsentieren, beispielsweise die baulich-technischen Voraussetzungen für Inklusion oder die Vermittlung neuer Kompetenzen. Zudem erhalten sie ein Zertifikat. „Neben der Vermittlung der fachlichen und didaktischen Inhalte ist die Vernetzung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer untereinander ein weiteres Ziel der Weiterbildung Inklusionspädagogik“, betont Marion Felder.

Die Kosten für die Teilnahme an der Weiterbildung belaufen sich auf 1.200 Euro. Weitere Informationen finden sich im Internet unter www.hs-koblenz.de/ifw, wo auch die Anmeldemöglichkeit verlinkt ist.

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