Zertifizierte Beratungsstelle des St. Elisabeth Mayen informiert
Inkontinenz der Frau muss kein Tabuthema sein
Am Dienstag, 28. Juni um 18.30 Uhr
Mayen. Schwangerschaft, Geburt, Östrogenmangel und häufige Harnwegsinfektionen – die Risikofaktoren für einen unkontrollierten Urinverlust sind beim weiblichen Geschlecht vielfältig. Und die sogenannte Inkontinenz ist keine Seltenheit: Laut Statistischem Bundesamt erkranken pro Jahr 1,6 Millionen Frauen neu.
Das Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein, St. Elisabeth Mayen lädt im Rahmen der sogenannten World Continence Week Patientinnen und Interessierte für Dienstag, 28. Juni um 18.30 Uhr in seine Cafeteria ein, sich genauer zu dem „Tabuthema Blasenschwäche – wie kann Frau geholfen werden?“ zu informieren. Ford Baker Cheikh, Oberarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, referiert dabei über alles Wissenswerte rund um die verschiedenen Formen der Inkontinenz und die Heilungschancen.
„Unkontrollierter Urinverlust kann bei Frauen in jedem Lebensalter auftreten. In vielen Fällen führt dies zu einer ausgeprägten psychischen Belastung der Betroffenen, die sich aufgrund ihrer Erkrankung oftmals aus Scham von ihrem sozialen Umfeld entfernen“, betont Baker und ergänzt: „Daher ist es wichtig, den Patientinnen die Angst vor dem Thema zu nehmen und aufzuzeigen, wie geholfen werden kann“. Nach dem Vortrag haben Besucher ausreichend Gelegenheit, Fragen zu stellen.
Das St. Elisabeth Mayen ist zertifizierte Beratungsstelle der Deutschen Kontinenz Gesellschaft, die es sich als gemeinnützige, medizinisch-wissenschaftliche Fachgesellschaft seit 1987 zur Aufgabe gemacht, Inkontinenz aus der Tabuzone zu holen und den Weg frei zu machen für eine verbesserte Diagnose, Behandlung und Prävention von Harn- und Stuhlinkontinenz.
