HVV Feldkirchen
Martinsweg am Mittelrhein
Am Sonntag, 18. Februar
Neuwied-Niederbieber. Am Sonntag, 18. Februar, um 13 Uhr, startet die vierte Etappe des St. Martins-Pilgerweges in der evangelischen Kirche Niederbieber mit einer Führung. In dieser Kirche liegt Hermann zu Wied beerdigt, der als Erzbischof von Köln nach Martin Luther noch versucht hatte, die katholische Kirche von innen zu reformieren. Die Pilgerfahrt führt dann über die Abtei Rommersdorf in Heimbach-Weis, die von den Wiedischen gegründet worden war. Sie endet gegen etwa 18.30 Uhr an der katholischen Kirche St. Martin in Neuwied-Engers. Der untere Mittelrhein versucht die Zukunftsinitiative „Starke Kommunen – starkes Land“. Der www.Martinsweg-am-Mittelrhein.de von Linz nach Neuwied-Engers oder in die umgekehrte Richtung stellt darin ein Leuchtturmprojekt dar. Gottes Segen und eine engagierte Initiativgruppe des Dekanates Rhein-Wied im Bistum Trier ließen ihn in nur einem dreiviertel Jahr entstehen. Er verknüpft die rheinische abendländische Kultur über den Reformationsweg in Niederbieber mit dem Westerwald. Er fördert die Ökumene. Weil er Barrierefreiheit voraussetzte, ergänzt er kulturell und touristisch den Rheinsteig.
