Termine | 24.03.2026

Vier Stadtführung erkunden die Deichstadt

Neuwieds Stadtgeschichte an Ostern entdecken

Wem das Schärjer-Denkmal gewidmet ist, erfahren Neugierige auf dem Innenstadtrundgang durch Neuwied.  Foto: Zimpfer Photography

Neuwied. Die Osterfeiertage bieten die perfekte Gelegenheit, die freie Zeit für einen Ausflug vor der eigenen Haustür zu nutzen. Wer dabei Neuwied einmal aus einer neuen Perspektive kennenlernen möchte, ist bei den Stadtführungen der Tourist-Information genau richtig. In den beiden ersten Aprilwochen stehen gleich vier abwechslungsreiche Führungen auf dem Programm.

Den Auftakt macht am Ostersonntag, 5. April, um 14 Uhr der Innenstadtrundgang mit allerlei Wissenswertem und unterhaltsamen Anekdoten zur bewegten Geschichte der Deichstadt. Binnen anderthalb Stunden erlangen die Teilnehmenden Antworten auf Fragen wie: Welche Geheimnisse birgt das Fürstliche Schloss? Wer genau ist eigentlich dieser Schärjer? Treffpunkt ist vor dem Neuwieder Schloss. Bei dieser Stadtführung ist eine Anmeldung nicht erforderlich.

Am Ostermontag, 6. April, rückt Neuwieds bekanntestes Bauwerk in den Mittelpunkt: der Deich. Die Führung startet um 14 Uhr am Deichinformationszentrum und vermittelt spannende Einblicke in die Geschichte der Hochwasser in Neuwied sowie in die Funktionsweise des Hochwasserschutzsystems. Neben dem Besuch im Deichinformationszentrum steht ein Spaziergang über die Deichmauer an.

Eine Woche später, am Sonntag, 12. April, haben Interessierte gleich zwei Möglichkeiten, die Deichstadt aus unterschiedlichen Perspektiven kennenzulernen. Bereits um 14 Uhr beginnt die Führung über den Alten Friedhof. Die 1783 eröffnete, konfessionsübergreifende Begräbnisstätte beherbergt zahlreiche historisch bedeutende Grabstätten. Teilnehmenden erfahren mehr über die Geschichte des Friedhofs sowie die Symbolik der Grabdenkmäler. Treffpunkt ist der Friedhofseingang in der Julius-Remy-Straße.

Eine Stunde später, um 15 Uhr, startet vor dem Neuwieder Schloss die Führung „Auf den Spuren jüdischen Lebens“. Dabei werden zentrale Orte der jüdischen Geschichte in Neuwied besucht und die Entwicklung der Gemeinde über die Jahrhunderte hinweg beleuchtet. Auch das Mahnmal der ehemaligen Synagoge sowie zahlreiche Stolpersteine sind Teil der Route.

Für alle Führungen – mit Ausnahme des Innenstadtrundgangs – ist eine Anmeldung bis spätestens zwei Tage vorab erforderlich unter Tel. 02631 802 5555, per E-Mail an tourist-information@neuwied.de oder vor Ort in der Tourist-Information Neuwied, Marktstraße 59. Die Teilnahme kostet 6 Euro für Erwachsene und 4 Euro für Kinder von 6 bis 14 Jahren. Kinder unter 6 Jahren nehmen kostenlos teil.

Pressemitteilung Stadt Neuwied

Wem das Schärjer-Denkmal gewidmet ist, erfahren Neugierige auf dem Innenstadtrundgang durch Neuwied. Foto: Zimpfer Photography Foto: Simon_Zimpfer

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Kleinanzeige Gartenpflege
3+1 Aktion
Stellenanzeige Fachbereichsleitung Finanzen
kostenlose Wiedergutmachung aus 995874
Rückseite o. B. Vorauskasse
Anzeige Juli
Stellenausschreibung Friedhofsverwaltung
Empfohlene Artikel
Der neue Vorstand für die kommenden drei Jahre: (v.l.) Marco Schmidt, Conny Gansewig, Thomas Weber, Benedikt Queckenberg, Roland Schaaf, Simon Schaaf, Uwe Efferz, Ralf Münch, Thomas Gebauer, Peter Großgarten. Foto: Marion Gilles
27

Lantershofen. Unter den Grafschafter Dorfgemeinschafts- oder Bürgerhäusern dürfte der Winzerverein Lantershofen der mit der höchsten Frequenz sein. Das vermutete jedenfalls Stefan Dünker, Schriftführer in dem für die Verwaltung des Hauses zuständigen Trägerverein. Dieser hatte seine Mitglieder jüngst zur Jahreshauptversammlung eingeladen. Von den 142 im Verein gemeldeten Personen und Vereinen waren immerhin 33 gekommen.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Symbolbild. Foto: pixabay.com
3232

Rhein-Sieg-Kreis. Nach dem eine Verkehrsunfall in der Nacht zu Sonntag (5. Juli) auf der Bundesautobahn 61 zwischen den Anschlussstellen Miel und Rheinbach ist die sechsjährige Tochter der verunfallten Familie am Mittwoch (15. Juli) in einer Klinik ihren schweren Verletzungen erlegen. Das Mädchen war unmittelbar nach dem Unfall notoperiert worden und befand sich seitdem in intensivmedizinischer Behandlung.

Weiterlesen