Notfallseelsorge sucht Ehrenamtliche
Kreis Neuwied. Einsatz- und Rettungskräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten stehen rund um die Uhr bereit, wenn Menschen Hilfe benötigen. Und in vielen dieser Situationen kommt auch die Notfallseelsorge zum Einsatz, wenn Ereignisse Menschen völlig unvorbereitet treffen. Dazu zählen Augenzeugen von schlimmen Unfällen, Angehörige von Menschen, auch Kindern, die ihr Leben verloren haben – sei es nach erfolgloser Reanimation oder durch Suizid - aber auch Opfer von Gewaltverbrechen und Betroffene von Wohnungsbränden. Notfallseelsorger werden bei Großschadenslagen hinzugezogen und begleiten Polizisten bei der Überbringung von Todesnachrichten.
In der Notfallseelsorge im Kreis Neuwied arbeiten seit nunmehr 25 Jahren 30 Seelsorgerinnen und Seelsorger mit, weitere befinden sich noch in der Ausbildungsphase. Träger der Notfallseelsorge sind, im Auftrag des Kreises Neuwied, die evangelische und katholische Kirche. Gemeinsam stellen sie sicher, dass rund ums Jahr die „Erste Hilfe für die Seele“ gewährleistet ist.
Allerdings gibt es immer weniger Hauptamtliche, die für diesen Dienst an der Gemeinschaft zur Verfügung stehen. So engagieren sich seit einigen Jahren auch speziell ausgebildete ehrenamtliche Frauen und Männer in der „NFS Neuwied“, zurzeit sind es mehr als 15. Weitere werden noch gesucht.
Bei Interesse oder wenn jemand bekannt ist, der angesprochen werden könnte, wird um Kontaktaufnahme mit dem Ehrenamtskoordinator Hermann-Josef Schneider gebeten – hermann-josef.schneider@ekir.de.
Weitere Infos: Kirchenkreis Wied: Notfallseelsorge im Landkreis Neuwied - Evangelischer Kirchenkreis Wied (ekir.de) oder https://www.pr-neuwied.de/themen/n-bis-z/notfallseelsorge/.
