Vortrag im Roentgen-Museum
Spätromantik oder Biedermeier?
Neuwied. Am Donnerstag, 07. November wird um 18.30 Uhr der Kunsthistoriker Hendrik Olliges im Roentgen-Museum Neuwied den Vortrag „Die Düsseldorfer Malerschule zwischen Spätromantik und Biedermeier. Portraits von Carl Ferdinand Sohn und Otto Grashof“ halten. Der Vortrag zählt zum Begleitprogramm der Ausstellung „Das Biedermeier in Neuwied und am Mittelrhein“. Carl Ferdinand Sohn (1805-1867), Maler des gehobenen Bürgertums und des Adels, war der Hofmaler der Fürstenfamilie zu Wied in der späten Biedermeierzeit. Doch ist er wirklich ein Maler des Biedermeier oder doch eher Spätromantiker? Anhand seines Gemäldes „Fürstin Marie zu Wied“ im Roentgen-Museum Neuwied und weiteren Gemälden von Sohn und von Otto Grashof wird die Malerei jener Zeit vorgestellt. Der Kunsthistoriker Hendrik Olliges forscht seit einigen Jahren zu dem Düsseldorfer Malerschüler Carl Ferdinand Sohn, dessen Werkverzeichnis er gerade zusammenstellt. Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit, die Ausstellung „Das Biedermeier in Neuwied und am Mittelrhein“ zu besuchen.
