Stadtbibliothek Neuwied begeht den Welttag der Poesie
Themenabend „Der Lyrik eine Gasse“
Neuwied. „Poesie ist die Muttersprache des menschlichen Geschlechts.“ So drückte einst Johann Georg Hamann aus, welche Kraft und Tiefe in Gedichten steckt. Und doch gilt die Lyrik vielen als sperrig oder schwer zugänglich. Anlässlich des Welttages der Poesie bereitet die Stadtbibliothek Neuwied dieser oft unterschätzten Gattung am Donnerstag, 19. März, um 18.30 Uhr eine Bühne.
Unter dem Titel „Der Lyrik eine Gasse – Betrachtungen zu einer unterschätzten Gattung“ laden K. D. Boden und Peter Rockenfeller zu einem facettenreichen Abend mit Rezitationen, Reflexionen, Gesprächen und performativen Beiträgen ein. Im Mittelpunkt stehen Fragen wie: Was bedeutet das Ringen um Vollendung? Können Gedichte helfen, die Welt besser zu verstehen? Wie verändert Künstliche Intelligenz die Poesie? Und wie beeinflussen Kontext, Form und Performanz die Wirkung eines Textes? Der Abend versteht sich nicht als klassischer Vortrag, sondern als lebendiger Austausch mit dem Publikum. Lyrik wird gehört, hinterfragt, diskutiert – und vielleicht neu entdeckt.
Der Eintritt zur Veranstaltung in der Stadtbibliothek Neuwied, Pfarrstraße 8, ist frei. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird jedoch um Anmeldung gebeten unter Tel. 02631 / 802 700 oder per E-Mail an stadtbibliothek@neuwied.de.
