Philosophisch-psychologische Betrachtungen
Trennung als Aufbruch
Vortrag am 12. Oktober in der Stadthalle Montabaur
Montabaur. Wie es gelingen kann mit den großen Veränderungen, die eine Trennung von einem einst geliebten Menschen bedeuten, heilsam umzugehen, davon berichtet Dr. phil. Mathias Jung am 12. Oktober in der Stadthalle Montabaur. Jede Krise, jede freiwillige oder unfreiwillige Veränderung im Leben eines Menschen birgt die Chance in neues, unbekanntes „Land“ aufzubrechen. Meist ist es ein Abschied von einem Menschen, einer Lebenssituation, die quälend war und durch kleine oder große Kränkungen zur Lähmung führte. Wenn die alten Bilder nicht mehr tragen, so ist es Zeit, sich den wichtigen Fragen im Leben zu stellen. Schließlich geht es um die kostbare Lebenszeit, die sich eindeutig mit jedem Tag verkürzt.
„Meist zieht der Mensch das bekannte Unglück dem unbekannten Glück vor“, diese alte therapeutische Weisheit hat ihre Gründe. Denn Trennung ist eine der tapfersten seelischen Leistungen unseres Lebens. Sie ist schmerzhaft: Es ist Amputation bei lebendigem Leibe – ohne Narkose, so Dr. Mathias Jung. Der Förderverein Kultur im A.K.T. e.V. lädt alle Interessierten ein, sich ermutigen zu lassen, durch die heilsamen, emotionalen und intellektuellen Impulse des erfahrenen Psychotherapeuten und Philosophn Dr. Mathias Jung aus Lahnstein. „Mut steht am Anfang – Glück am Ende.“
Der Eintritt ist wie üblich kostenfrei, über eine Kulturspende freut sich der Verein Kultur im A.K.T. e.V. Einlass in die Stadthalle Montabaur ist 19 Uhr, Beginn 19.30 Uhr. Anmeldung nicht erforderlich. Platzreservierungen sind ausschließlich für Mitglieder des Fördervereins möglich. Weitere Informationen unter www.atelierkunstundtherapie.de
