Ortsgeschichte Weiler - Kath. Erwachsenenbildung im KOBIBU
Von 1802 bis zum Ende des Ersten Weltkrieges
Vortrag am 6. Oktober
Weiler. Mit der Besetzung der linksrheinischen Gebiete durch die französische Armee im Jahre 1794 endeten für Nieder- und Oberweiler die Herrschaften der Abtei Mönchengladbach und der Burg Olbrück.
Das Ende der Feudalzeit, insbesondere die im Jahr 1802 erfolgte Aufhebung der Klöster und damit auch das Ende der Propstei Buchholz führte zu erheblichen Änderungen der Eigentumsverhältnisse. Gegenstand des Vortrags sind die hierdurch verursachten sozialen und wirtschaftlichen Veränderungen in der Gemeinde sowie die Auswirkungen der in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts einsetzenden industriellen Entwicklung des Brohltals, die mit der Ansiedlung der Brohltal AG (1903) und der Inbetriebnahme der Brohltal-Eisenbahn (1901) Anfang des 20. Jahrhunderts ihren vorläufigen Abschluss fand. Erörtert werden in diesem Zusammenhang die Entwicklung von Schule und Kirche sowie die Gründung von Feuerwehr und Vereinen. Abschließend werden die Kriegsjahre 1914 bis 1918 und ihre Auswirkungen auf die Gemeinde dargestellt.
Veranstalter ist die Katholische Erwachsenenbildung im KOBIBU, Termin ist am Samstag, 6. Oktober von 15 bis etwa 16.30 Uhr in der St. Vitus-Halle, Weiler. Die Leitung hat Lothar Mille. Information: Marlies Fickler, Tel. (0 26 36) 92 92 71 und Monika Esser, Tel. (0 26 36) 26 45.
