Kolpingsfamilie Remagen
Vortrag zum Thema Antisemitismus
Remagen. „Antisemitismus ist ein aktuelles gesellschaftliches Problem. Nicht nur der Anschlag an Jom Kippur 2019 in Halle zeigt das, sondern auch die anhaltenden Schändungen von Mahnmalen sowie Gedenk- und sogenannten Stolpersteinen, die verbalen Ausfälle auf antiisraelischen Demonstrationen oder jene gegen die Corona-Maßnahmen bei denen mitunter die nationalsozialistische Judenverfolgung und der Holocaust verharmlost wurden oder eben die allgegenwärtigen Verdächtigungen in sozialen Netzwerken, die „Juden“ als Drahtzieher von irgendwas auszumachen meinen. All diese Beispiele, von denen es leider noch so viele mehr gibt, zeigen immer wieder aufs Neue, wie präsent das Thema ist“ schreibt Hanna Wurzel von der Bundeszentrale für politische Bildung in „Gekonnt handeln 01“.
Die Kolpingsfamilie hat deshalb den Beauftragten der Ministerpräsidentin für jüdisches Leben und Antisemitismusfragen, Dieter Burgard, eingeladen einen Vortrag zu diesem Thema zu halten am Montag, 18. Oktober 2021 im Pfarrheim St. Peter und Paul Remagen, Kirchstraße 32a. Erwachsene aller Altersstufen und ältere Jugendliche sind dazu eingeladen. Es gilt das Hygienekonzept des Landes RLP. Freien Zutritt haben Geimpfte, Genesene und Personen mit aktuellem Negativtest. Beim Betreten ist eine FFP2- oder medizinische (OP)-Maske zu tragen, die am Sitzplatz abgenommen werden darf.
