Ökumen. Gottesdienst
Wie eine zerbrochene Schale
Am Sonntag, 13. Dezember
Rheinbreitbach. In Japan gibt es eine besondere Kunst: Eine zerbrochene Schale wird mit Klebstoff, dem Goldpuder beigemischt wird, in kunstvoller Fertigkeit wieder zusammengefügt.
Danach ist die Schale nicht mehr die gleiche, doch sie erhält einen neuen Wert und eine neue Schönheit. Man sieht ihr die Spuren an, aber sie ist eben auch besonders, einzigartig, wertvoll geworden.
Wenn ein Kind stirbt, ist es manchmal so, als ob das eigene Leben wie eine Schale zerbricht. Ein Zeit lang sind wir nicht mehr zu „gebrauchen“. Aber irgendwann kann es so werden wie mit einer solchen Schale: indem wir die Wunden, den Schmerz, den Verlust in unser Leben mit hinein nehmen, kann sich die Schale langsam wieder füllen...
In diesem Gottesdienst darf alles ein: Schmerz, Liebe, Wut und Trauer über den Verlust eines geliebten Kindes, das zu früh, selbstgewählt verstorben, tödlich erkrankt oder verunglückt ist.
Am Sonntag, 13. Dezember, 15:30 Uhr, in der Kirche St. Pantaleon, Corneliaweg, Unkel
Die Leitung hat Rita Cosler (Gemeindereferentin), Sophie Lachefski (Studentin) Bitte um Anmeldung unter Tel. (0 22 24) 7 15 50, pastoralbuero@seelsorgebereich-unkel.de oder auf der Homepage www.seelsorgebereich-unkel.de. Es gelten die aktuellen Corona-Schutzmaßnahmen.
Der Worldwide-Candle-Lighting-Day wird seit 1996 begangen. Angehörige und Freunde stellen am 2. Sonntag im Dezember um 19 Uhr eine Kerze ins Fenster, um so der verstorbenen Kinder rund um die Welt zu gedenken.
