Termine | 25.04.2025

Neuwied ist eine Stadt mit vielen Facetten

Zu Fuß oder auf dem Rad: Mit der Tourist-Information die Deichstadt erkunden

Dem bedeutenden Naturforscher Maximilian zu Wied, der Anfang des 19. Jahrhunderts Nord- und Südamerika bereiste, wurde vor dem Neuwieder Schlosstheater ein Denkmal gesetzt.Foto: Simon Zimpfer

Neuwied. Neuwied ist eine Stadt mit vielen Facetten. Auch wenn die 1653 als Residenzstadt des Hauses zu Wied gegründete Deichstadt im Vergleich zu den Römerstädten Koblenz und Andernach in direkter Nachbarschaft eine verhältnismäßig junge Stadt ist, hat sie doch eine Menge zu bieten. Planstadt, „Exulantenstadt“, Industriestadt – das sind nur einige der Merkmale, die die Stadt an Rhein und Wied geprägt und zu dem vielfältigen und lebenswerten Ort gemacht haben, der sie heute ist. Wer tiefer in die bewegte Geschichte Neuwieds eintauchen will, kann am 11. Mai bei zwei Führungsangeboten der Tourist-Information die Straßen der Deichstadt erkunden.

Um 14 Uhr bricht vor dem Neuwieder Schloss eine Gruppe interessierter Deichstadtentdecker zum Innenstadtrundgang auf. Etwa anderthalb Stunden lang erkunden sie die vielen bekannten und weniger bekannten Denkmäler in der Neuwieder Innenstadt und werfen sogar einen Blick in so manchen Innenhof. Dabei werden ihnen spannende Geschichten und Anekdoten aus der bewegten Stadtgeschichte nähergebracht. Eine Anmeldung für den Innenstadtrundgang ist nicht erforderlich – alle Interessierten finden sich pünktlich am Treffpunkt vor dem Schloss ein. Eine Führungsteilnahme kostet 6 Euro für Erwachsene und 4 Euro für Kinder von 6 bis 14 Jahren. Kinder unter 6 Jahren können kostenlos dabei sein.

Wer nicht nur die Deichstadt erkunden, sondern sich dabei gleichzeitig auch noch den Wind um die Nase wehen lassen will, kann sich ebenfalls am Sonntag, 11. Mai, bereits um 11 Uhr vor dem Schloss der WLAN-Fahrradführung anschließen. Die hat nichts mit drahtlosem Internet zu tun – „WLAN“ steht für die vier Rheingemeinden Weißenthurm, Leutesdorf, Andernach und Neuwied, die die Fahrradtouren, bei denen im Laufe des Jahres reihum alle vier Orte am Mittelrhein erkundet werden, gemeinsam organisieren. Bei der ersten Ausgabe in 2025 stehen rund viereinhalb Stunden lang die Schönheiten und Sehenswürdigkeiten von Neuwied im Fokus. Die Tour ist auch für Teilnehmende, die nicht im Training stehen, gut zu bewältigen. Verpflegung und Fahrräder müssen mitgebracht werden, zudem besteht Helmpflicht. Die Teilnahmegebühren belaufen sich auf 9 Euro für Erwachsene und 5,50 Euro für Kinder von 6 bis 14 Jahren. Eine Teilnahme von Kindern unter 6 Jahren ist nicht möglich. Eine Vorabanmeldung für die Fahrradtour durch die Deichstadt ist nicht erforderlich.

Dem bedeutenden Naturforscher Maximilian zu Wied, der Anfang des 19. Jahrhunderts Nord- und Südamerika bereiste, wurde vor dem Neuwieder Schlosstheater ein Denkmal gesetzt. Foto: Simon Zimpfer Foto: Simon Zimpfer

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Dirk Wershofen: Um Menschen die keine Hunde mögen, sollte man immer einen großen Bogen machen! Und liebe Redaktion, kommt doch mal in den Kaiser Wilhelm Park und schreibt einen Artikel darüber mit Fotos. Als ob es nichts wichtigeres gibt in dem Ort hier??
  • D. Schmidt: Angebracht wäre es, einmal nachzusehen, wer seine Hundesteuer bezahlt ?? Radfahrer?? müssen aber auch im angemessenen Tempo am Ufer entlang radeln ?? …da man schon eine „Anschwärze-Seite“ eingerichtet hat!????
  • Georg Püttmann: Was nützt eine Anleinpflicht wenn der Hundehalter/in zusieht wie der Haufen auf den Gehweg gemacht wird und sich dann schnell entfernt …. Ganz zu schweigen von den Pinkeleien an den Blumenkübeln sowohl...
  • Dietmar Gläsener: Leider kann ich meine Gewinnlos Nummern , Ziehung vom 28.03.26 im Clobus in KO-Bubenheim nicht abrufen im Internet. Woran liegt es? D. Gläsener, 56237 Nauort
  • Walter Miller : Ein verpixeltes Bild von der durch den Wolf getöteten Ziege. Was will man damit ausdrücken ? Das ein Wolf besonders grausam ist ? Er ist ein Geschöpf der Natur - nicht mehr und nicht weniger. Im Gegensatz zu den 467.000 Jägern in Deutschland.
Dauerauftrag 2026
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0197#
Anzeigen Bestellnummer 2026: Bestellung Nr. 4300003040 - W100 - 606 // Anzeige Commodity Mayen KW 13
Nachruf Roland Freisberg
Recht und Steuern
Ostern
Stellenanzeige Minijob
Wohnträume
Wohnträume
Empfohlene Artikel
12

Adenau. Seit vielen Jahren bietet die Muttersprachlerin Heather Meurer zwei englischsprachige Lesungen in der Stadtbücherei an, so auch in diesem Jahr am 17.04. um 19 Uhr. "Part Two" folgt im Herbst. Heather Meurer stellt regelmäßig drei englischsprachige Romane vor. Informationen zur Umgebung, zur erzählten Zeit oder zum Autor/zur Autorin bereichern die Lesung.

Weiterlesen

15

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Häufige Nachrichten über Betrügereien können ältere Menschen von der Nutzung des Internets abschrecken. Wer wissen möchte, mit welchen Vorkehrungen man sich schützen kann, ist herzlich zu einer kostenfreien Informationsveranstaltung am Donnerstag, 16. April von 14 bis 15:30 Uhr, ins Haus der Familie/Mehrgenerationenhaus (Weststraße 6 in Bad Neuenahr, 1. Etage) eingeladen.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Diesen Schaden fand der Dachdeckermeister bei der ersten Begutachtung vor: Die Fragmente des Meteoriten hatten die Schiefereindeckung auf dem Dach in Koblenz-Güls durchschlagen und dann das Holzgebälk, die Dämmung und innen die Holzvertäfelung als Wandverkleidung sowie Fliesen zerstört. Auch das angrenzende Fenster wurde am Rahmen beschädigt. Verletzt wurde beim Einschlag am 8. März niemand.
25

Dachdeckermeister Robert Bartkowiak aus Ochtendung führte einmaligen Auftrag unaufgeregt und fachmännisch aus – Meteoritenjäger auf der Suche nach Sternenstaub

Nach Meteoriteneinschlag: Himmlischen „Dachschaden“ professionell behoben

Koblenz/Ochtendung. Dieser Auftrag war ein absoluter Kracher – zumindest wurde er dadurch ausgelöst. Dachdeckermeister Robert Bartkowiak aus Ochtendung hat genau das Dach repariert, durch das am 8. März 2026 um kurz vor 19 Uhr in Koblenz-Güls ein Meteorit einschlug.

Weiterlesen

Titelanzeige
Ideen für ein schönes Osterfest
Ostereierkibben Winningen
SO 4 - Ostern im Blick   KW 13
Ostern Im Blick
Ostern
Lossprechungsfeier der Metall-Innung
Lossprechung Metallhandwerker-Innung Ahrweiler
Umbau u. Neueröffnung Blumen Meyer
Lossprechungsfeier Metall-Innung
Gratulationsanzeige Bastian Köb
Feierabendmarkt Bad Neuenahr / o.B. Sponsoring
Ostergrüße aus Wachtberg
Stellenanzeige stellv. Betriebsstättenleitung
Stellenanzeige Betriebsstättenleitung
Kleinanzeigen
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0197#
Ostergrußanzeige
Referent/in (w/m/d)