Arbeitskreis Heimat Heimerzheim
Zwei alte Straßen im Beamer-Vortrag
Am Mittwoch, 26. März im Pfarrzentrum Heimerzheim
Heimerzheim. Der Arbeitskreis Heimat Heimerzheim zeigt einen Beamer-Vortrag namens „De Knolljass eraff, en et Elängche erenn“ am Mittwoch, 26. März um 19 Uhr im katholischen Pfarrzentrum Heimerzheim, über zwei alte Heimerzheimer Straßen, die heute Vorgebirgsstraße und Euskirchener Straße heißen, mit alten und neuen Bildern, zusammengestellt und kommentiert von Georg Schmidberger. Der Eintritt ist frei.
Viele Heimerzheimer Mitbürger kennen die alten Straßennamen nicht. Dabei handelt es sich um offizielle Namen aus der Zeit der Jahrhundertwende. „Wie kommt die Vorgebirgsstraße zu ihrem Namen“: . Immerhin gibt es ein offizielles Dokument aus dem Jahre 1814, welches die Heimerzheimer Familie Neuß kürzlich in einem Archiv fand. Daraus geht hervor, dass die Knollgasse ihren Namen seit mindestens 200 Jahren trägt. Auch der Frage, ob der Name „Elängche“ für die Euskirchener Straße von Eiland wie Insel oder von Elend kommt, will nachgegangen werden.
Beide Straßen ziehen sich wie eine Achse von West nach Ost durch Heimerzheim. Die dazu quer verlaufende Kölner- und die Bachstraße sorgen für schwer beherrschbare Kreuzungen. Der Swistbach mit seinen guten und schlechten Tagen kreuzt am Fuße der „Knolljass“ das Straßengebilde. Während die Menschen im „Elängche“ schon oft nasse Füße bekamen, konnten die „Knolljässer“ sich schadenfroh an ihrer Höhenluft erfreuen. Über „die Knolljass“ und „dat Elängche“ ranken sich viele kleine Geschichten, die, gewürzt mit einigen Spitznamen, Spannung in den Abend bringen werden.
Den zum Teil über 70 Jahre alten Fotos werden in einer Powerpoint-Vorführung, die heutigen, aktuellen Bilder gegenübergestellt. So lassen sich auf verblüffende Weise die Veränderungen feststellen, die sich in den Jahren ergeben haben.
