Allgemeine Berichte | 22.10.2013

Erzbischof Zollitsch feiert mit der deutschen Schönstatt-Bewegung

100. Jubiläumsjahr der geistlichen Bewegung

Vallendar. Erzbischof Dr. Robert Zollitsch hat die Mitglieder der Schönstatt-Bewegung aufgefordert, den Menschen in diesem Land zur Begegnung untereinander und mit Gott zu verhelfen. „Wir wollen anderen Anteil geben und am Leben der Menschen Anteil nehmen“, sagte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz bei einem Festgottesdienst mit der deutschen Schönstatt-Familie anlässlich der Eröffnung des 100. Jubiläumsjahres der geistlichen Bewegung. „Schönstatt muss immer mehr zu einem synonym werden für den Aufbruch zu den Menschen für Begegnung und Gemeinschaft“, sagte der Freiburger Bischof, der Mitglied der Schönstatt Diözesanpriester ist.

Angesichts einer zunehmenden Säkularisierung in der Gesellschaft brauche es „verlässliche Gemeinschaften, Gruppen und Kreise, in denen der Glaube gelebt und ausgetauscht wird“. „Menschen brauchen – vermittelt durch uns – ein Zuhause, eine Mutter und einen Vater mit liebenden Herzen; Menschen, die sich Zeit nehmen für Begegnung“, sagte Zollitsch.

Die Gottesmutter, mit der die Bewegung einen Bund, das sogenannte Liebesbündnis, geschlossen hat, solle für diesen Dienst am Mitmenschen „Vorbild und Wegbegleiterin sein“.

„Je mehr wir im Liebesbündnis leben, desto mehr bekommen wir Anteil an der Fähigkeit, anderen Heimat zu schenken, eine familiäre Atmosphäre zu schaffen, anderen Wohlwollen und Wertschätzung entgegen zu bringen. Diese Gnade brauchen unsere Seelsorgeeinheiten und Pfarreien, das brauchen die Menschen in unserem Land“, sagte Zollitsch.

Während des Gottesdienstes, den auch der neu geweihte Freiburger Weihbischof Dr. Michael Gerber mitfeierte, schlossen die 3.500 Gläubigen ein Liebesbündnis für alle Menschen in Deutschland. Dabei erinnerte der deutsche Bewegungsleiter Pater Lothar Penners auch an den Liebesbündnisschluss im Jahr 1984 für die Einheit Deutschlands. Nach der internationalen Eröffnung des Jubiläumsjahres „100 Jahre Schönstatt“ am Freitagabend mit Vertretern aus 72 Ländern und dem Präsidenten des päpstlichen Rates für die Laien, Kardinal Stanislaw Rylko, feiert die deutsche Schönstatt-Bewegung noch das ganze Wochenende ein Fest. Vor dem großen Festgottesdienst fanden Vorträge, Podien, kreative Angebote und andere Veranstaltungen rund um den Wallfahrtsort Schönstatt statt. Minutenlangen Applaus und Standing Ovations gab es für das Musical „Auf dem Hochseil“, das am Samstagabend uraufgeführt wurde. Das Musical wirft einen Blick auf die Entstehungsgeschichte Schönstatts und den Werdegang des Gründers der Bewegung, Pater Josef Kentenich.

Die Schönstatt-Bewegung gehört zu den älteren der großen Bewegungen und neuen geistlichen Gemeinschaften in der katholischen Kirche.

Gegründet von Pater Josef Kentenich (1885 - 1968), hat die Schönstatt-Bewegung ihren Namen von dem Ort, an dem sie entstanden ist: Schönstatt, ein Ortsteil von Vallendar bei Koblenz. Das „Urheiligtum“, eine einfache Marienkapelle, ist Ort des charismatischen Gründungsvorgangs vom 18. Oktober 1914, den Schönstatt als „Liebesbündnis“ nach dem Bild des biblischen Gottesbundes versteht. Die Schönstatt-Bewegung setzt sich ein für eine Bündniskultur in allen Lebensbereichen.

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