Rheinland-Pfalz fördert ehrenamtliche Dialogbotschafter
1000 Euro pro Kommune und pro Monat sind möglich
Vallendar. Die Ehrenamtslandschaft in Rheinland-Pfalz zeichnet sich durch eine große Vielfalt und starken Einsatz aus und gehört deshalb auch bundesweit zu den Ländern mit der höchsten Engagementquote im Ehrenamt. Viele Ehrenamtliche engagieren sich in Rheinland-Pfalz derzeit auch in der Flüchtlingshilfe und in der Integrationsarbeit.
Ein neues Förderprogramm des Landes soll diesen Bürgern, die sich als Botschafter in der Flüchtlingshilfe engagieren und sich im Dialog mit den Flüchtlingen vor Ort befinden, unterstützen. Denn manchmal fehlt es nur an kleinen Geldbeträgen für Aktivitäten und Unterstützerleistungen. Um dem Abhilfe zu schaffen, hat die Landesregierung zum Anfang des Jahres ein neues Förderprogramm aufgelegt, betont der SPD-Landtagsabgeordnete Dieter Klöckner aus dem Wahlkreis zehn. Es geht auf einen gemeinsamen Parlamentsantrag der Fraktionen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen zurück.
Die Förderung aus dem Programm „ehrenamtliche Dialogbotschafterinnen und Dialogbotschafter“ könne ab sofort beantragt werden, so der Abgeordnete Klöckner. „Mit dieser Unterstützung sollen Kommunen eine einfache und unbürokratische Projektförderung für das bürgerschaftliche Engagement vor Ort erhalten.“
Wichtig ist: Die Förderung kann von kreisfreien Städten, Landkreisen und großen kreisangehörigen Städten beantragt werden. Maximal sind 1000 Euro pro Kommune und Monat möglich. Die Kommunen können damit Aktivitäten neuer oder bestehender Initiativen unterstützen. „Durch die Förderung muss jedoch ein zusätzliches Angebot im Bereich der Flüchtlingshilfe und des nachhaltigen Dialogs zur Integration entstehen“, erklärte Klöckner.
Der Antrag ist schriftlich an folgende Adresse zu richten: Staatskanzlei Rheinland-Pfalz, Leitstelle Ehrenamt und Bürgerbeteiligung, Peter-Altmeier-Allee 1, 55116 Mainz, leitstelle@stk.rlp.de. Der Antrag müsse nur eine kurze Beschreibung der geplanten Aktivität, eine Bedarfsschilderung, die Benennung des Dialogbotschafters sowie einen Finanzierungsplan enthalten.
Pressemitteilung von
Dieter Klöckner (MdL)
