Allgemeine Berichte | 14.05.2019

Volkshochschule der VG Vallendar

30 Kinder erforschten die spannende Tierwelt im Wambach

Großes Interesse am Umweltbildungsangebot der VHS

: Lebhaft ging es am Untersuchungstisch im Wambachtal zu. Während ein Teil der Kinderschar beim Sortieren ihrer aufgespürten Tiere zuschaute, suchten andere Kinder unter Steinen, im Wasser und im Schlamm nach weiteren Kleinlebewesen. Foto: privat

Vallendar. Großes Glück mit dem Wetter hatten zahlreiche Familien mit ihren Kindern, die auch in diesem Jahr wieder der Einladung der VHS Vallendar gefolgt waren, um die spannende und schützenswerte Tierwelt unserer Bäche zu erkunden. Nachdem in den vergangenen Jahren häufig der Feisternachtbach und der Hillscheider Bach im wahrsten Sinne des Wortes unter die Lupe genommen wurden, fand kürzlich die kleine Expedition wieder im Wambach statt. 30 naturinteressierte Kinder machten sich ausgerüstet mit Sieben und Fanggläsern auf die Suche nach zahlreichen Kleinlebewesen. Dabei lernten die Kinder zunächst das genaue Hinschauen und Beobachten sowie den behutsamen Umgang mit den winzigen Tieren. Das Ergebnis der begeistert suchenden Kinder konnte sich sehen lassen: Eine Vielzahl von kleinen Bachflohkrebsen, zahlreiche Eintagsfliegenlarven, viele Dreieckskopfstrudelwürmer, verschiedene Köcherfliegenlarven, zwei Feuersalamander-Larven sowie ein junger Grasfrosch wurden von den Kindern aufgespürt und von Sigrid Heuer vorsichtig mit Pinsel in verschiedene Schalen an einem aufgebauten Untersuchungstisch sortiert. Für besondere Begeisterung sorgten mehrere kleine Wasserskorpione, die zwar wie winzige echte Skorpione aussahen, aber biologisch zu den Wanzen, also Insekten gehören. Vorderbeine und „Stachel“ am Hinterleib sorgen für ein skorpionähnliches Aussehen, aber das wie ein Stachel wirkende Atemrohr wird wie ein Schnorchel von den kleinen Wasserwanzen zum Luft holen genutzt. Und dies konnten die kleinen Naturdetektive genau in den Untersuchungsschalen beobachten. Die Wasserskorpione hatten die Kinder in der Nähe vom Bach in stehendem Gewässer aufgespürt, typisch für den Lebensraum dieser Wassertiere. Die Kinder erfuhren auch über die anderen Tiere Wissenswertes über deren Lebensweise und dass man durch das Vorhandensein bestimmter Tierarten die Sauberkeit des Wassers im Bach bestimmen kann. Am Ende der Veranstaltung wurden alle Tiere wieder vorsichtig am Fundort freigelassen. Sigrid Heuer freut sich über das rege Interesse an den naturkundlichen Angeboten und darüber, dass die VHS die Umweltbildung unterstützt. Mit Veranstaltungen wie den Bachtiere- oder Bodentiere-Exkursionen sollen Kindern die Augen für die verborgenen und interessanten Lebewesen geöffnet und einfach Begeisterung für die Natur entfacht werden. Zum anderen ist der Schutz unserer noch verbliebenen intakten Gewässer und anderer Biotope ein vordringliches Ziel, das nur erreicht werden kann, wenn bereits Kinder durch eigene Beobachtungen den Wert dieser Lebensräume erkennen und schätzen lernen.

: Lebhaft ging es am Untersuchungstisch im Wambachtal zu. Während ein Teil der Kinderschar beim Sortieren ihrer aufgespürten Tiere zuschaute, suchten andere Kinder unter Steinen, im Wasser und im Schlamm nach weiteren Kleinlebewesen. Foto: privat

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