Philosophisch-Theologische Hochschule Vallendar
Akademietag zum Thema selbstbestimmtes Sterben
Vallendar. Mit dem Thema „Selbstbestimmtes Sterben? Abschied von einem Tabu“ befasst sich der für dieses Jahr dritte und letzte Akademietag der Pallottiner Vallendar. Der dritte Akademietag findet am Samstag, 24. Januar, von 14 bis 17.15 Uhr in der Aula der PTHV in der Pallottistraße 3 in Vallendar statt. Das in der Gesellschaft breit diskutierte und komplexe Thema des „selbstbestimmten Sterbens“ tendiert mehr und mehr zu einer Akzeptanz der assistierten Selbsttötung beziehungsweise der aktiven Sterbehilfe bei ausdrücklichem Sterbewunsch von todkranken Menschen.
Dagegen lehnen die Deutsche Bischofskonferenz und der Rat der Evangelischen Kirche die aktive Sterbehilfe und den assistierten Suizid ab, weil sie mit dem christlichen Verständnis vom Menschen nicht vereinbar seien. Der an der Universität Fribourg in der Schweiz lehrende Moraltheologe Prof. Dr. theol. Markus Zimmermann wird Möglichkeiten einer verantwortlichen Entscheidungsfindung in dem Dilemma, das durch die gegensätzlichen Stellungnahmen zum Problem des selbstbestimmten Sterbens entsteht, aufzeigen. Mit ihm diskutieren Dr. med. Christoph Lerchen, ärztlicher Direktor des Herz-Jesu-Krankenhauses Dernbach, Hannah Braun, Sterbe- und Trauerbegleiterin in Hachenburg, sowie Christian Wuth, Notfallseelsorger in Diez an der Lahn. Die Akademietage werden in Zusammenarbeit mit der Katholischen Erwachsenenbildung Fachstelle Koblenz und der Katholischen Erwachsenenbildung Westerwald-Rhein-Lahn geplant und veranstaltet. Nach der Veranstaltung ist die Möglichkeit zur Teilnahme an der sonntäglichen Vorabendmesse gegeben. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei, die Veranstalter bitten um Spenden. Weitere Informationen unter Tel. (02 61) 6 40 22 90 oder 6 40 22 43.
