Neujahrsempfang der Ortsgemeinde Urbar
„Allen Aktiven ein herzliches Dankeschön“
Urbar. Die Ortsgemeinde Urbar hatte am ersten Sonntag im neuen Jahr zum Neujahrsempfang eingeladen. Till Ferber und Maria Thiele empfingen die Gäste mit guter Musik und überzeugten mit Gitarre und Gesang. Viele Gäste waren gekommen, um die Gelegenheit wahrzunehmen, die aktuellen Themen der Ortsgemeinde aus erster Hand zu erfahren und darüber zu sprechen. Zu Beginn ihrer Rede ging die neue Ortsbürgermeisterin Karin Küsel-Ferber auf die vielen Bürgerinnen und Bürger ein, die sich in ihrer Freizeit ehrenamtlich in Vereinen, Parteien oder auch ganz privat für andere engagieren. „Ohne die vielen helfenden und anpackenden Menschen, wäre Urbar sehr viel ärmer!“ Sie sprach in ihrer Rede die Sanierung des Sportgebäudes an, die aufgrund eines langjährigen Wasserschadens nötig geworden war. Im neuen Jahr kann das Gebäude wieder komplett genutzt werden. Auch der Jugendtreff kann in den neuen Räumen in der Arenberger Straße bald seine Arbeit wieder voll aufnehmen. „Die offene Jugendarbeit, die über die Verbandsgemeinde Vallendar in Kooperation mit Haus Wasserburg läuft, wird von den Urbarer Jugendlichen sehr gut angenommen“, so die Ortsbürgermeisterin, die anstelle von Präsenten, um Spenden für den Jugendtreff gebeten hatte. „Es freut mich, wenn die Kinder und Jugendlichen ihre Freizeit mit Freunden hier vor Ort verbringen“.
Die Planungen für den Anbau des Gemeindekindergartens sind so weit fortgeschritten, dass nun bald mit dem Bau begonnen werden kann. Ab dem Sommer können dann auch die ganz Kleinen im Gemeindekindergarten „Unter dem Regenbogen“ gut betreut werden. Karin Küsel-Ferber sprach in ihrer Rede auch die Themen an, die „in diesem Jahr noch geschehen müssen. Wir dürfen die Augen nicht vor nötigen Veränderungen verschließen“.
Nach Gesprächen mit dem Bistum Trier ist es möglich, dass die Gemeinde einen großen Teil des Kirchengeländes kaufen kann. „Das ist wie ein Meilenstein für die Gestaltung des „Neuen Mitte“. Dieses Grundstück ist nötig, um einen neuen Kindergarten bauen zu können. In Urbar werden dringend geeignete, kindgerechte und sichere Räume benötigt. Auch sprach die Ortsbürgermeisterin die schwierige Situation in der Arenberger Straße an. Sie betonte, dass dringend eine politische Lösung gefunden werden müsse. „Auch dürfen wir unsere Augen nicht verschließen vor der Not der Flüchtlinge in Urbar. Fast unbemerkt leben sie bei uns und brauchen unsere Hilfe,“ so Karin Küsel-Ferber. Der traditionelle Urbarer Neujahrsempfang wurde auch in diesem Jahr genutzt, um miteinander zu reden und sich auszutauschen.
Pressemitteilung der
Ortsgemeinde Urbar
Fotos: privat
