KaJu Urbar
Alles hat seine Zeit…
Viele Ehemalige rockten das Jugendheim Urbar zum letzten Mal
Urbar. Viele Jahre war das Jugendheim Urbar die erste Anlaufstelle in Urbar, um sich mit Freunden zu treffen oder Partys zu feiern. Viele, die das Jugendheim in seinen Anfangsjahren mit aufgebaut und gestaltet oder durch ihr Wirken geprägt haben, verbinden viele schöne Erlebnisse und Erinnerungen mit den Räumlichkeiten unterhalb der Pfarrkirche St. Peter und Paul Urbar. Jetzt fällt das Jugendheim dem Kirchenabriss zum Opfer und muss der „Neuen Mitte“ weichen. Im letzten Jahr gab es bereits eine große „Revival-Party“, bei der sich viele Ehemalige in den Räumen wiedertrafen und bei passender Musik gemeinsam in Erinnerungen schwelgten. Jetzt war es also höchste Zeit, die Gelegenheit beim Schopf zu packen und eine Abrissparty zu feiern. Dafür versammelten sich am Donnerstag, 02. Oktober wie früher rund 260 ehemalige Jugendheim-Besucher, sowie alle, die damals gerne dabei gewesen wären, im Jugendheim ,um noch einmal wie früher jeden Donnerstag richtig zu rocken. Die Katholische Jugend Urbar, die die Räume heute bis zu viermal in der Woche benutzt, hatte die Räume dekoriert und hergerichtet. So lag schon vor der Tür ein roter Teppich, über den die Besucher schreiten konnten, während alte Bilder an der Wand für die richtige Einstimmung sorgten. Genauso wie sich an diesem Abend viele Ehemalige aus ganz Deutschland (teilweise wurden Anreisen aus Hamburg und Berlin auf sich genommen ) wiedertrafen, trafen sich auch vier Musiker an diesem Abend wieder, um noch einmal gemeinsam Musik zu machen. Alle traten früher schon im Jugendheim auf. Kniff, der das Publikum mit seinem Gesang verzauberte, wurde von Kai und „Ensch“ an der Gitarre, sowie Uwe am Schlagzeug unterstützt. Die Musik der 70er und 80er brachten die Wände zum Beben. Bei Bier und Würstchen, sowie vielen interessanten Begegnungen wurde bis in die frühen Morgenstunden gemeinsam gefeiert. So kam es vor, dass sich einige Freunde an diesem Abend nach 30 Jahren zum ersten Mal wiedertrafen. Das Altersspektrum der Besucher ging von unter 20 bis über 70 Jahren . Eines stand aber an diesem Abend fest: Die Jugendarbeit in Urbar wird auch ohne das alte Jugendheim weitergehen und es wird auch sicher noch die ein oder andere „Rockparty“ geben.
