Streuobstwiese wurde wieder von der Initiative Natur- und Umweltschutz (INUS) gemäht und entbuscht
Biotop-Pflege am Vallendarer Rheinhang
Vallendar. Bei sonnigem Wetter trafen sich zahlreiche helfende Hände, um die Streuobstwiese der INUS am Mallendarer Berg zu pflegen. Wie in jedem Jahr wurde der von der Stadt Vallendar gepachtete Steilhang am Bergweg mit Motorsensen gemäht und von dichtem Brombeerbewuchs befreit. Darüber hinaus wurde das Schnittgut abgetragen, um dort eine artenreiche Kräuterwiese entstehen zu lassen. Die Naturschützer freuten sich, dass dank der vielen tatkräftigen Helferinnen und Helfer eine sehr große Fläche gemäht und entbuscht werden konnte. Durch die regelmäßige Biotop-Pflege hat sich inzwischen eine vielfältige Flora und Fauna entwickelt. Neben zahlreichen Wildbienen, Schmetterlingen, Heuschrecken und anderen Insekten finden auch viele Vogelarten, Eidechsen, Fledermäuse und andere Kleinsäuger hier Wohnraum und Nahrung. Neben heimischen Apfelsorten, Pflaumen und Walnüssen gedeihen auf der Fläche auch der weniger bekannte Speierling und die Mispel, aus deren Früchten früher Mus und Marmelade gekocht wurde.
Die INUS möchte zum einen diese Artenvielfalt fördern, aber auch ein wertvolles Stück Kulturlandschaft mitten in Vallendar erhalten und eine Oase für alle Bürgerinnen und Bürger schaffen. Deshalb werden auch immer wieder junge Obstbäume nachgepflanzt.
Wie immer folgte im Anschluss das traditionelle Picknick auf der Wiese. In diesem Jahr wurden die Helferinnen und Helfer mit frisch gebackenem Pflaumenkuchen verwöhnt. Der INUS-Bäckerin und allen Beteiligten auf der Wiese an dieser Stelle nochmals ganz herzlichen Dank. Infos zur INUS unter www.inus-vallendar.de und bei Sigrid Heuer unter Tel. (02 61) 5 79 15 44.
Viele Helfer waren mit dabei.
In diesem Jahr wurden die Helferinnen und Helfer mit frisch gebackenem Pflaumenkuchen verwöhnt.
Wie in jedem Jahr wurde der von der Stadt Vallendar gepachtete Steilhang am Bergweg mit Motorsensen gemäht.
