Triathleten der DLRG Vallendar beim Allgäutriathlon-Klassiker
Brüder bezwingen Allgäuer Berge
Vallendar/Immenstadt. Perfekte Bedingungen fanden die insgesamt über 700 Teilnehmer beim Allgäutriathlon-Klassiker in Immenstadt (Allgäu) vor. Spiegelglatt präsentierte sich der große Alpsee am frühen Samstagmorgen, der noch gerade unter der Temperaturgrenze von 22 Grad lag, sodass die Triathleten nicht auf den geliebten Neoprenanzug verzichten mussten. Im weiteren Rennverlauf gab es dann strahlenden Sonnenschein und Temperaturen bis 30 Grad. Der Allgäutriathlon ist seit 1982 einer der populärsten und härtesten Triathlons auf der Mittel- und auch olympischen Distanz Deutschlands. Die Brüder Rainer und Andreas Bomm starteten hier zum 1. Mal. Andreas startete auf der olympischen Distanz; 1,5 km Schwimmen, 40 km Rad und 10 km Laufen. Rainer auf der Mitteldistanz; 2 km Schwimmen, 80 km Rad und 21 km Laufen. Die Radstrecke war ein zwei Runden Kurs à 40 km durch die schönen Allgäuer Berge. Der erste Höhepunkt war der 18-prozentige Anstieg (Kalvarienberg), der sich schon nach 3 km der Radstrecke entgegensetze, gefolgt vom Serpentienenanstieg bei Martinszell. Insgesamt mussten fast 1300 Höhenmeter auf der Mitteldistanz und 650 Höhenmeter auf der kürzeren Distanz überwunden werden. Das Laufen war dann eine Wendepunktstrecke von 2 x 10 km durch die schöne Altstadt von Immenstadt und das Umland.
Beide Triathleten mussten an diesem Tag schon alles geben, um die Allgäuer Berge zu bezwingen. Nach 2:52 h finishte Andreas über die kurze Distanz und Rainer kam nach Bewältigung der längeren Distanz nach 5:42 h ins Ziel. Für die beiden Brüder war es ein tolles Erlebnis und vielleicht auch nicht das letzte Mal.
Rainer beim Anstieg am Kalvarienberg.
Andreas beim Lauf durch die Innenstadt.
Die Brüder vor dem Start.Fotos: privat
