Größere Arbeiten wurden in Angriff genommen
CDU Urbar pflegt ihr „Patenkind“
Urbar. Seit zwei Monaten hat die CDU Urbar die Pflege der Gemeindegrünfläche oben an der Hauptstraße übernommen. Nach einigen kleineren Pflegearbeiten in den letzten Wochen traf sich am Freitag, 20. September, erstmals eine größere Gruppe von CDU Mitgliedern und Freunden, um größere Arbeiten in Angriff zu nehmen. Vor allem die neu gegründete Junge Union (JU) Urbar war stark vertreten. Bewaffnet mit allem, was die heimischen Geräteschuppen hergaben, rückten die freiwilligen Helfer ihrem „Patenkind“ zu Leibe. Selbst Probleme mit der Kettensäge und den stark verrosteten Schrauben der beiden Sitzbänke konnten die Gruppe nicht abschrecken. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Das Gestrüpp wurde ausgedünnt und zurück geschnitten und Sträucher wieder in Form gebracht, sodass sich der schöne Ausblick auf den Rhein wieder genießen lässt. Bei den Arbeiten an den Bänken fiel leider auf, dass die untere Bank nur unzureichend im Boden verankert war, also wurde sie kurzerhand ausgegraben. Im Laufe der Woche wird sie abgeholt, entrostet und frisch lackiert werden, bevor sie für mehr Standfestigkeit einbetoniert wird. Auch die abmontierten Bretter der Bänke sind in einem schlechten Zustand. Glücklicherweise erklärte sich die Schreinerei Stamm bereit, diese aufzuarbeiten. Immerhin bietet die sauber lackierte verbleibende Bank schon jetzt einen Vorgeschmack darauf, wie die Grünfläche mit konsequenter Pflege zukünftig aussehen kann. Auch wenn der frisch gemähte Rasen und die zurück geschnittenen Pflanzen das Grundstück optisch deutlich aufwerten, ist das erst ein Anfang. Der Kiesweg über die Grünfläche und insbesondere die Treppe hinunter zum Rheinsteig müssen dringend renoviert oder sogar neu angelegt werden. Es ist also noch viel zu tun. Nach getaner Arbeit trafen sich alle Beteiligten beim CDU Vorsitzenden Andreas Bock zu Hause, um sich dort bei Gegrilltem und einem kühlen Getränk von den Anstrengungen der Arbeit zu erholen. Übrigens gibt es auch noch andere Gemeindegrünflächen, die mit etwas Extraarbeit in neuem Glanz erstrahlen könnten. Die Idee einer Grünflächenpatenschaft entstand im Rahmen eines der monatlichen Stammtische der CDU. Wie andere Bürger auch, beklagten die Teilnehmer den Zustand der Grünflächen, mussten aber eingestehen, dass die klamme Haushaltslage des Ortes eine intensivere Pflege durch die Gemeindearbeiter unmöglich macht. Statt es dabei bewenden zu lassen, entschieden sich die CDU Mitglieder an diesem Abend, selber aktiv zu werden. Der Ortsbürgermeister Kurt Nebgen zeigte sich sehr erfreut und kooperativ und die ersten Ergebnisse dieser Idee lassen sich seit Kurzem oben an der Hauptstraße bewundern. Vielleicht gibt es bald noch mehr „Patentanten“ und „Patenonkel“. Die CDU Urbar würde sich freuen.
Pressemitteilung
der CDU Urbar
