Politik | 18.02.2014

SPD Vallendar

CDU zeichnet vollkommen verzerrtes Bild

MdL Dieter Klöckner, SPD.privat

Vallendar. Der Landtagsabgeordnete Dieter Klöckner (SPD) widerspricht dem Landtagsabgeordneten Josef Dötsch (CDU). „Hier wird bewusst versucht, ein Zerrbild zu zeichnen und mit falschen Behauptungen Panikmache zu betreiben. Fakt ist: Das Land investiert 1,7 Milliarden Euro jährlich in eine gute Unterrichtsversorgung. Im laufenden Schuljahr wurden bislang bereits rund 1.000 Lehrkräfte neu eingestellt. Darüber hinaus werden zum 1. Februar rund 300 Lehrerinnen und Lehrer neu und dauerhaft in den Schuldienst eingestellt werden - das sind 30 mehr als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres“, erläutert Dieter Klöckner.

Die strukturelle Versorgung für die allgemeinbildenden Schulen liege im laufenden Schuljahr im Schnitt bei 97,9 Prozent. Der Abgeordnete weist darauf hin, dass die rheinland-pfälzische Statistik weit mehr als den Pflichtunterricht in das Soll einberechnet. „Im Gegensatz zu anderen Ländern gehört für uns zum Unterricht nicht nur der nach Stundentafel zu haltende Unterricht dazu, sondern auch zusätzliche Förder- und Differenzierungsangebote. Würden wir diese nicht mit einrechnen, könnten wir - wie andere Länder - mit einer über 100-prozentigen Versorgung prahlen. Uns ist aber wichtig, dass individuelle Förderung und Differenzierung ein ganz wichtiger Teil des schulischen Angebots sind, für das Lehrerwochenstunden zugewiesen werden sollen.“

Der Abgeordnete verweist zudem auf die Maßnahmen zur Reduzierung des zeitlich befristeten Ausfalls durch Krankheit oder Mutterschutz hin, die das Land ergriffen hat. „Seit dem Schuljahr 2011 wird schrittweise ein Vertretungspool mit Beamtenstellen aufgebaut, der aktuell 300 Stellen umfasst und bis 2016 rund 1.000 unbefristete Planstellen umfassen wird“. Diese dauerhaften Beschäftigungsverhältnisse für junge Lehrkräfte stehen dann drei Jahre für längerfristige Vertretungseinsätze von sechs Monaten oder mehr den Schulen in einer Region zur Verfügung. Nach drei Jahren werden die Lehrkräfte dann dauerhaft an eine Schule versetzt. Dadurch können Schulen künftig verlässlich die Vertretung organisieren und Ausfall vermeiden“, so Dieter Klöckner.

Rheinland-Pfalz habe in den vergangenen 20 Jahren massiv Stellen für Lehrkräfte geschaffen, so der Abgeordnete weiter. „Dadurch haben wir durchschnittlich die jüngsten Lehrerinnen und Lehrer in Rheinland-Pfalz. Wir werden auch weiterhin dafür sorgen, dass trotz des Rückgangs der Schülerzahlen ein großer Teil von Lehrkräftestellen im System verbleiben wird.“

Ein hoher Anteil junger, nach neuesten Erkenntnissen ausgebildeter Lehrkräfte und eine gute Altersmischung in den Kollegien habe aber auch Einfluss auf die Bildungsqualität, so MdL Klöckner. „Belege dafür liefern die Schulleistungsvergleiche der jüngeren Vergangenheit: Sie haben den Schülerinnen und Schülern im Land einen guten bis sehr guten Leistungsstand bescheinigt.“

Pressemitteilung

Büro des MdL Dieter Klöckner, Vallendar

MdL Dieter Klöckner, SPD. Foto: privat

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