Allgemeine Berichte | 08.07.2014

TV Vallendar 1878 e.V. - Olympische Zeltlagerspiele 2014 - Teil 1

„Dabei sein ist alles“

„Dabei sein ist alles“

Vallendar. Nach vierjähriger Pause war es dieses Jahr endlich so weit: Das lang erwartete Zeltlager des TV Vallendar fand statt. Unter dem Motto „die olympischen Lagerspiele“ hatte man in den schönen Westerwald nach Untershausen eingeladen. In den vier Tagen des verlängerten Wochenende über Fronleichnam sollte mit den Wettkämpfen der Lagerolympiade getreu dem Motto „Dabei sein ist alles“ vor allem der Spaß im Vordergrund stehen.

Nach der Ankunft erkundeten die Kinder gemeinsam das gesamte Lager; besonderes Augenmerk wurde von allen Teilnehmern auf die Blockhütten gelegt, in denen übernachtet wurde.

Wie bei olympischen Spielen üblich, sollten die eingeteilten Gruppen sich eine Nation auswählen und entsprechende Fahnen entwerfen. Gewählt wurden typische WM-Nationen (Brasilien und Deutschland) und eher unkonventionelle Nationen (Jamaika und Kanada). Am Ende des ersten Tages wurde im Rahmen der Eröffnungsfeier das olympische Feuer entzündet und die Spiele eröffnet.

Wie jeder Hochleistungssportler weiß, ist beim Wettkampf eine gute Ernährung das A und O. Dabei kommt dem Frühstück eine besonders wichtige Rolle zu. Ein besonderer Dank gilt daher dem Rewe Markt in Vallendar, der uns das reichhaltige Frühstück spendete. Die Erwartungen an die Verpflegung waren insgesamt hoch.

Doch wer das Küchenteam, bestehend aus Heike und Michel kennt, musste sich keine Sorgen machen. In der Küche wurde gewirbelt und gezaubert, um in all-inclusive-Manier eine Mahlzeit nach der anderen zuzubereiten. Neben dem Essen erfreute sich der Lagertee großer Beliebtheit; einige Teilnehmer haben ihn sicherlich nach dem Wochenende schmerzlich vermisst. An den Lagerabenden gab es Spiele und Sketche. Die Teilnehmer hatten jede Menge Spaß.

Als Highlight durfte jede Hütte für einen Abend Nachtwache halten. Am Lagerfeuer sitzend wurde Stockbrot oder Marshmellows gegessen und darauf geachtet, dass die Fahne nicht abhanden kam. Das Wetter zeigte sich nicht von seiner allerbesten Seite. Doch ein echter Olympionike lässt sich von solchen Kleinigkeiten nicht aufhalten.

Zweiter Tag

So wurden am zweiten Tag des Zeltlagers mit einer Wasserstaffel und mehreren Gruppenspielen die ersten Punkte für die Olympiade gesammelt.

Nicht nur Disziplinen der olympischen Sommerspiele, sondern auch Sportarten der Winterspiele in Form des Bobfahrens wurden in den Wettkampf aufgenommen. Auch wenn der Westerwald sich von seiner rauen Seite zeigte, war mit Schneefall nicht zu rechnen. Der Bob musste folglich auf Räder gestellt werden; der erste Kettcar-Bob war erfunden. Die Rennstrecke ging mitten durchs Lager und war mit schwierigen Schikanen gespickt. Wie beim echten Bobfahren galt es, die Anfangsgeschwindigkeit durch die Anschieber im gesamten Parcours hochzuhalten und eine Ideallinie bis ins Ziel zu finden.

Ob die deutsche Bobmannschaft diese Trainingsmethoden in ihre Sommervorbereitung aufnimmt, bleibt noch offen. Sicher hätte sich aber Sebastian Vettel den einen oder anderen Kniff bei unseren Piloten abgucken können. So wurde eine Bestzeit nach der anderen in den Asphalt gebrannt. Zum Abschluss gingen auch alle Betreuer an den Start, was alle Athleten begeisterte. Küchenchef Michel hielt sich streng an das Motto „Ab durch die Mitte“ und nahm die Offroad-Strecke durch die Schikanen. Dieses Rennen machte Lust auf mehr Disziplinen, die am zweiten Tag folgen sollten. Darüber mehr im nächsten Heft - also: Fortsetzung folgt…

Fotos: privat

„Dabei sein ist alles“
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