Sozialpädagogik-Schülerinnen der Schönstätter Marienschule und Kinder der Kita Marienburg hatten viel Spaß in der Natur
Das Meerbachtal als Lernort für Waldpädagogik
Vallendar. Bereits zum achten Mal fand kürzlich das zweitägige Waldpädagogik-Projekt des Wahlpflichtfaches Sozialpädagogik der Klasse 9a/b statt, bei dem sich Marienschülerinnen mit Kindern der katholischen Kindertagesstätte Marienburg treffen, um gemeinsam spielerisch die Natur zu erkunden. Bei dem Projekt geht es jedoch um viel mehr, als nur gemeinsam Spaß in der Natur zu haben. Die Schülerinnen lernen zunächst theoretisch und dann praktisch, wie sich der Aufenthalt und das Miteinander in der Natur sowie die Beschäftigung mit Naturmaterialen auf die Entwicklung von Kindern auswirken. So fördert das Spielen im Wald zum Beispiel die Kreativität, die Wahrnehmungsfähigkeit und auch die soziale Kompetenz. Selbst das Umweltbewusstsein wird bereits im Vorschulalter gefördert.
Bevor es gemeinsam in den Wald geht, probieren die Schülerinnen in der Schule naturpädagogische Spiele aus. Danach bereiten sie die Exkursionstage mit den Kindergartenkindern vor.
In diesem Jahr organisierten die Schülerinnen nach dem traditionellen Frühstück in der Schutzhütte im Meerbachtal verschiedene Wahrnehmungsspiele, das Basteln von Collagen aus Naturmaterial und erfuhren selber, wie spannend das Beobachten, Fangen und Untersuchen von Bachtieren sein kann.
Es ist immer wieder erstaunlich, wie schnell durch diese gemeinsamen Aktivitäten Berührungsängste zwischen „Großen und Kleinen“ verschwinden und sich nach kürzester Zeit in der Natur eine wunderschöne Gemeinschaft entwickelt. Auch in diesem Jahr waren die gemeinsamen Stunden im Wald für alle Beteiligten eine wertvolle Erfahrung.
Kleben von Blumencollagen.
Das Fotografierspiel machte allen sichtlich Spaß.
Auswertung eines Wahrnehmungsspiels, bei dem es um das Entdecken bestimmter Naturgegenstände ging.
Die Fünfjährigen als Fotoapparat
