Allgemeine Berichte | 31.07.2014

Stadtbürgermeister Gerd Jung lud zum Schülerparlament ein

Demokratie stand auf dem Stundenplan

Die Schülerparlamentarier hatten viele Fragen, Wünsche und Anregungen.AND

Vallendar.In der Woche vor den Sommerferien steht auf dem Stundenplan der Viererklassen der Carl D´Ester Grundschule ein ganz besonderes Fach: Demokratie. Die Kinder besuchen den Stadtbürgermeister im Rathaus, nehmen dort Platz, wo sonst die Ratsleute sitzen und wollen vom Stadtbürgermeister und weiteren Vertretern der kommunalen Politik wissen, warum manches so ist in ihrer Stadt und anderes nicht so.

Dieses Jahr musste das Schülerparlament in die schuleigene Aula ausweichen, weil der große Sitzungssaal im Rathaus anderweitig belegt war. Für Gerd Jung, den im Mai gewählten neuen Bürgermeister der Stadt Vallendar, war es die erste Schülerparlamentssitzung und er begegnete den jungen Damen und Herren, das merkte man, mit großem Respekt. Die Fragen und Wünsche waren bunt gemischt und schnell stellten die jungen Parlamentarier fest, wo die Grenzen der Kommunalpolitik sind und sehr wohl auch die eines ehrenamtlichen Bürgermeisters.

„Wir wünschen uns ein Shopping Center in Vallendar, damit wir Kleidungsstücke kaufen können“, meinten Kinder der 4b, anderen wäre ein öffentliches Fitnessstudio sehr zu Diensten. Leichter gesagt, als verwirklicht werden kann, stellte man dann nach intensiver Aussprache fest.

Sehr genau hörten die echten Ratsleute, was denn die jungen Vallendarer zu sagen haben, denn manches lässt sich wirklich zum Wohle aller verbessern, zum Beispiel manche Ampelschaltung. Der Wunsch nach schattenspendenden Bäumen an manchen Plätzen ist im Sommer leicht nachzuvollziehen, doch ein großer Baum braucht eben seine Weile. Ein sicherer Schulweg liegt im Interesse aller, ebenso die Einhaltung von Geschwindigkeiten in Wohngebieten.

Echte Tore auf einem Bolzplatz sind natürlich ein kleiner Luxus. Bürgermeister Jung erinnerte sich an seine Schulzeit. Da reichten zur Torbegrenzung noch zwei Schultaschen.

Die Kommunalpolitiker notierten eifrig, was die Mädchen und Jungen in ihrer Stadt zu bemängeln hatten, versprachen genau zu schauen, was verbessert werden kann. Nun werden die Kinder schauen, ob politische Versprechen Wirklichkeit werden - denn sie wissen genau, dass sie die Wähler von morgen sind. AND

Stadtbürgermeister, Beigeordnete und Fraktionsvertreter standen den Schülerinnen und Schüler Rede und Antwort.

Stadtbürgermeister, Beigeordnete und Fraktionsvertreter standen den Schülerinnen und Schüler Rede und Antwort.

Die Schülerparlamentarier hatten viele Fragen, Wünsche und Anregungen.Fotos: AND

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