Herbstwanderung der Walkingmädels
„Den beginnenden farbenfrohen Herbst begrüßt“
Vallendar. Der Sommer wirkte immer noch nach und die Walkingmädels wollten diesen traumhaften Sommer noch nicht gehen lassen. So machten sie sich an einem sommerlich warmen Herbsttag bei einem strahlend blauen Himmel auf, um auf einem Traumpfädchen den beginnenden farbenfrohen Herbst zu begrüßen. Am Parkplatz Krahnenberg hoch über Andernach beginnen wir unsere kurzweilige Tour auf dem Traumpfädchen „Kleiner Stern“. Eine leichte Wanderung, nicht zu lang und nicht zu anstrengend sollte es dieses Jahr sein und da liegen wir mit einem Spazierwanderweg genau richtig. Zunächst verläuft unsere herrliche Sonnenwanderung über das freie Feld mit weiten Aussichten mal ins Rheintal, über dem noch ein leichter Dunstschleier liegt, mal haben wir die markanten Kegel der Vulkaneifel im Blick. Von der offenen Flur wechseln wir in den Wald, der Weg führt leicht ansteigend bis zum Hochkreuz. Hier oben haben wir den höchsten Punkt unsere Wanderung erreicht. Vom Kreuz am Waldrand öffnet sich eine fantastische Fernsicht, leichter Dunst liegt immer noch über dem Tal, was dem Blick in die Ferne einen besonderen Reiz gibt. Wir gönnen uns eine kleine Pause, danach orientieren wir uns weiter am Logo des Traumpfädchens, das uns nun absteigend durch dichten Wald führt bis wir endlich von oben herab auf den Rhein schauen können. Zunächst ist es der „Namedy-Blick“, der eine tolle Aussicht auf das Rheintal garantiert. Etwas später erreichen wir die „Schönste Weinsicht Mittelrhein 2016“ und unsere Augen genießen den Blick ins Tal, auf den Rhein und auf die gelb leuchtenden steilen Weinberge von Leutesdorf. Das Highlight haben wir uns bis zum Schluss aufgehoben: die Aussicht von der Kanzel. Mit dem genialen Blick von der Kanzel werden unsere Augen wieder von einer faszinierenden Sicht überrascht und verwöhnt: der Ausblick auf Andernach, den Rhein bis hinein ins Neuwieder Becken. Erst einmal satt sehen! Wir wollen aber nicht hungrig nach Hause fahren, eine Wanderung ohne schöne Einkehr ist nur das halbe Vergnügen. Am Ende will schließlich auch der Geschmackssinn ein wenig verwöhnt werden. Wir fahren hinunter nach Andernach und kehren zum gemütlichen Beisammensein ins Café‘ Winzig ein und genießen unsere fröhliche Runde.
